https://www.faz.net/-gpf-987ec

Nach Entlassung durch Sessions : Abgeordneter bietet McCabe Job an

  • Aktualisiert am

Seit April 2016 war Andrew McCabe stellvertretender Direktor des FBI – bis er Anfang 2018 sein Amt an der Spitze der Bundespolizei niederlegte. Bild: dpa

Zwei Tage länger hätte Andrew McCabe für das FBI arbeiten müssen, um in den Genuss seiner vollständigen Pension zu kommen. Nun bietet ein Abgeordneter dem ehemaligen Vizedirektor der Bundespolizei einen Ausweg an.

          In der Nacht zum Samstag feuert der amerikanische Justizminister Jeff Sessions den ehemaligen Vizedirektor des FBI, Andrew McCabe – zwei Tage vor dessen Pensionierung. Nun hat der demokratische Kongressabgeordnete Mark Pocan McCabe angeboten ihn für zwei Tage anzustellen, damit dieser seine Pensionsansprüche doch noch geltend machen kann.

          Wie die Onlineausgabe der amerikanischen Zeitung „The Hill“ berichtet, hatte zuvor die NBC-Moderatorin Andrea Mitchell in einem Tweet darauf hingewiesen, dass McCabe die Pension erhielte, wenn er von einem Mitglied des Kongresses angestellt würde. In einer Antwort auf diesen Tweet lud der aus Wisconsin stammende Pocan McCabe dazu ein, für ihn an einem Bericht zu den größten kriminellen Familien in Washington D.C mitzuarbeiten.

          Anfang des Jahres 2018 war McCabe als Vizedirektor des FBI zurückgetreten und arbeitete seitdem als einfacher Agent für die Bundespolizei. Am Freitag (Ortszeit) stellte Sessions den 49-Jährigen wegen angeblicher Indiskretion und Falschaussagen unter Eid frei. Zuvor soll der amerikanische Präsident Donald Trump erheblichen Druck auf seinen Justizminister gemacht haben. McCabe widerspricht den Vorwürfen vehement.

          Weitere Themen

          Trump droht Iran

          Bei Twitter : Trump droht Iran

          „Wenn der Iran kämpfen will, wird dies das offizielle Ende des Iran sein“, schrieb Trump am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden hatte sich zuvor kämpferisch gegeben.

          Großer Protest gegen Nationalismus Video-Seite öffnen

          Europa vor den Wahlen : Großer Protest gegen Nationalismus

          Eine Woche vor der Europawahl sind tausende Menschen in mehreren Städten in Deutschland auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Nationalismus zu setzen. Europaweit waren Demonstrationen in rund 50 Städten geplant.

          Norbert Hofer wird neuer FPÖ-Chef

          Nach Strache-Rücktritt : Norbert Hofer wird neuer FPÖ-Chef

          Wie erwartet soll Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer Heinz-Christian Strache als Chef der FPÖ ablösen. Er pflegt das Image des „Sorgen-Onkels“ und gilt als „Mann des Volkes“. Johann Gudenus zieht indes Konsequenzen aus der Videoaffäre.

          Zehntausende demonstrieren für Europa Video-Seite öffnen

          Gegen Nationalismus : Zehntausende demonstrieren für Europa

          Sie sind für Europa und gegen Nationalismus – das zeigten zehntausende in vielen Städten Deutschlands. Auch das Scheitern der rechtspopulistischen Koalition in Österreich war auf den Demonstrationen ein Thema.

          Topmeldungen

          Kurz’ Zögern : Gefangen in der Ibiza-Falle

          Lange wartete Österreichs Kanzler, bis er sich zum Video von FPÖ-Chef Strache äußerte. Dabei war ihm schnell klar, dass sein Vize nicht zu halten ist. Dessen Parteifreund Gudenus soll derweil weiter Kontakt zu der vermeintlichen Oligarchennichte gehalten haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.