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Tochter Ivanka : Donald Trumps Geheimwaffe

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Ivanka Trump an der Seite ihres Vaters Bild: AP

Nach Trumps Prahlereien bemüht sich Tochter Ivanka die Wogen zu glätten. Amerika rätselt, wie „The Donald“ eine Tochter erziehen konnte, die das Gegenteil seiner Großspurigkeit verkörpert.

          3 Min.

          Es fällt schwer, sie nicht zu mögen. Ivanka Trump, die älteste Tochter des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, ist so schön, wie es sich für die Upper East Side gehört. Sie ist eine clevere Geschäftsfrau. Und sie kümmert sich mit Hingabe um die Familie.

          Jeden Morgen um 5.30 Uhr steht sie auf, um den Kindern in ihrer Küche an der Park Avenue selbst das Frühstück zuzubereiten. Wenn sie der fünf Jahre alten Arabella und dem zwei Jahre jüngeren Joseph wahlweise griechischen Joghurt mit Himbeeren oder „Fancy oatmeal“ (eine Eigenkreation aus Haferflocken mit Chia-Samen, Goji-Beeren und Nüssen) mischt, hat sie schon ein längeres Programm hinter sich. Meditation oder Fitness, Dusche, Make-up, Zeitungslektüre und natürlich ein bisschen Mutter-Sohn-Zeit mit dem sieben Monate alten Theodore, ihrem dritten Kind mit ihrem Ehemann, dem Immobilienerben Jared Kushner.

          „Mutter zu sein, ist die erfüllendste und gleichzeitig stressigste Erfahrung. Ich leide 90 Prozent der Zeit unter völliger Erschöpfung“, klagte die 35 Jahre alte Milliardärstochter schon vor dem Nominierungsparteitag der Republikaner – und brachte sich dennoch als Wunderwaffe ihres Vaters in Stellung. Auf der Bühne der Quicken Loans Arena in Cleveland feuerte Ivanka damals eine Sympathie-Salve nach der anderen ab. Donald Trump, der bekennende Chauvinist, der Mitbewerberinnen wie Carly Fiorina und Journalistinnen wie Megyn Kelly in den Monaten des Vorwahlkampfs auf die Falten ihres Gesichts oder Monatsblutungen reduzierte – bei Ivanka wird er weich.

          Die ersten Amerikaner rufen nach Ivankas Einzug in das Weiße Haus

          „In der Firma meines Vaters gibt es mehr weibliche als männliche Chefs, Frauen bekommen dasselbe Gehalt wie Männer“, sagte die Leiterin der Abteilung für Erwerb und Erschließung des Immobilienunternehmens Trump Organization.


          Was Sie über die Präsidentenwahl in Amerika wissen müssen

          © AP

            Am 8. November stimmen die Amerikaner darüber ab, wer nach Barack Obama ins Weiße Haus einziehen soll. Das Wahlsystem unterscheidet sich jedoch von dem in Deutschland. Wie funktioniert es?

            Wer tritt eigentlich alles zur Wahl an?

            Auf den Zetteln zur amerikanischen Präsidentenwahl werden nicht nur die Namen Hillary Clinton und Donald Trump stehen, sondern auch mehrere Kandidaten anderer Parteien. Diese werden sich jedoch von Staat zu Staat unterscheiden, da sich Kandidaten, die auf den Wahlzettel wollen, in jedem Bundesstaat einzeln registrieren müssen. Die Anforderungen, seinen Namen auf den Wahlzettel setzen zu lassen sind in den Bundesstaaten unterschiedlich hoch. In einigen Staaten muss man nur Formulare ausfüllen, in anderen Unterstützerunterschriften vorlegen und einige verlangen eine Liste von möglichen Wahlmännern für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Kandidat den Staat gewinnt.

            In mehr als 20 Staaten treten zum Beispiel Jill Stein (Green Party), Gary Johnson (Libertarian Party) und Darrel Castle (Constitution Party of the U.S.) an. Dazu gibt es in einigen Staaten noch andere Kandidaten, die möglicherweise auch ihre eigene Partei darstellen. Zum Beginn der Vorwahlen hatten mehr als 500 Amerikaner bei der Bundeswahlbehörde erklärt, Präsident werden zu wollen, ob diese jedoch wirklich alle antreten, ist unklar.

            Eine Besonderheit sind dabei die „Write-In“-Kandidaten. Die Wähler können nämlich auf den Wahlzetteln Namen vermerken, die nicht darauf stehen. Es gibt dafür in jedem Staat eine Liste, in der die „Write-In“-Kandidaten verzeichnet sind. Auch hierfür mussten diese sich registrieren lassen, die Schwelle dafür ist jedoch nicht so hoch, wie wenn sie als offizielle Kandidaten auf dem Wahlzettel stehen wollten. Die Wähler müssen sich jedoch nicht an die Liste halten, sondern können auch ihre Mutter, Mickey Mouse oder Britney Spears auf den Wahlzettel schreiben. Letztendlich ist aber niemand gezwungen, jemanden zu wählen, denn auch ein „Niemand“ reinzuschreiben ist möglich.

            Warum ist die Wahl immer an einem Dienstag im November?

            Die Gründe dafür liegen in der von der Landwirtschaft geprägten Struktur des Landes, als der Termin im Jahr 1845 bestimmt wurde. Ein Wahltag im November war vorteilhaft, weil zu diesem Zeitpunkt die Ernte schon eingebracht war und die harschen Winterstürme noch nicht eingesetzt hatten, die die Wähler von einer Reise per Pferd oder Kutsche zu ihrem oft weit entfernt liegenden Wahllokal abhalten würden.

            Präsidentenwahlen sollten dem Willen der Gesetzgeber immer Jahren stattfinden, die durch vier teilbar sind. Eigentlich sollte der erste Dienstag im November festgelegt werden. Doch sollte der Zeitraum zwischen dem Treffen des Wahlmännerkollegs am ersten Mittwoch im Dezember und dem Wahltermin nicht so lang sein. Deshalb wurde der Wahltermin auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November festgesetzt. Somit ist der 2. November der erstmögliche Termin und der 8. November der letztmögliche (wie dieses Jahr).

            Wer darf alles wählen?

            Grundsätzlich darf in Amerika jeder Staatsbürger ab 18 Jahren wählen. Allerdings müssen sich die Wähler in allen Bundesstaaten, außer in North Dakota, registrieren. In manchen Bundesstaaten läuftr diese Frist bereits dreißig Tage vor der Wahl ab, in anderen ist es auch möglich, sich noch am Wahltag zu registrieren.

            Schwerverbrechern wird in Amerika das Wahlrecht entzogen. In manchen Bundesstaaten dürfen sie nach Absitzen ihrer Gefängnisstrafe automatisch wieder wählen, in anderen muss die Wiederherstellung des Wahlrechts vor Gericht eingeklagt werden. Bernie Sanders kritisierte im Wahlkampf immer wieder, dass vor allem Minderheiten in sozial schwachen Gegenden durch lange Wartezeiten vor Wahllokalen von bis zu sieben Stunden in ihrem Wahlrecht behindert werden würden.

            Warum gibt es das Electoral College?

            Auf den Wahlzetteln stehen zwar die Namen der Kandidaten, doch sind diese nicht sofort nach der Wählerentscheidung gewählt, denn die eigentliche Präsidentenwahl wird von sogenannten Wahlmännern vorgenommen. Jeder Staat verfügt je nach seiner Größe über eine bestimmte Anzahl von Wahlmännern, die derjenige Kandidat bekommt, der die einfache Mehrheit der Wählerstimmen erreicht. Die Wahlmänner treffen sich am ersten Mittwoch im Dezember in der Hauptstadt ihres Bundesstaates und geben ihre Stimme ab. Von der Wahl werden sechs Urkunden ausgestellt, die von allen Wahlmännern unterschrieben werden müssen. Eine wird an den Senatspräsidenten nach Washington geschickt, zwei gehen ans Archiv der Vereinigten Staaten, zwei an den Innenminister des Bundesstaates und eine an den Vorsitzenden Richter des Gerichts, in dessen Distrikt sich die Wahlmänner getroffen haben. Am 6. Januar wird das Ergebnis dann im Senat verkündet.

            Die Einführung des Electoral College war ein Kompromiss. Einerseits gab es Forderungen, den Präsidenten vom Kongress wählen zu lassen. Dies wurde von den Gegnern jedoch abgelehnt, da die Gefahr bestand, dass ein kleine Gruppe ihren Kandidaten durchdrücken könnte. Andererseits wurde von vielen die Wahl durch das Volk abgelehnt, da die Wähler für ihren lokalen Kandidaten stimmen würden und somit die größeren Staaten dominieren würden. 1787 wurde das System im zwölften Verfassungszusatz eingeführt.

            Was ist ein Swing State?

            Die amerikanischen Bundesstaaten werden fast alle von einer der beiden großen Parteien dominiert. Sowohl Republikaner als auch Demokraten können die Wahlmännerstimmen aus rund 20 Staaten schon vor den Wahlen jeweils für sich verbuchen. Der eigentliche Wahlkampf darum, wer ins Weiße Haus einziehen darf, findet in den Staaten statt, in denen keine Parteipräferenz zu erkennen ist. Das sind die „Swing States“ oder „Battleground States“.

            Für die Wahl 2016 gilt das wahrscheinlich für Colorado, Florida, Iowa, Michigan, Minnesota, Nevada, New Hampshire, North Carolina, Ohio, Pennsylvania, Virginia und Wisconsin. Sowohl Donald Trump als auch Hillary Clinton konzentrieren sich dabei aber auf vier Staaten, die ihrer Überzeugung nach über Sieg und Niederlage entscheiden: Pennsylvania, Florida, North Carolina und Ohio.

            Was ist Gerrymandering?

            Wenn die Grenzen von Wahlbezirken zu Gunsten einer Partei verschoben oder so neu geordnet werden, dass die Stimmen von Minderheiten nicht mehr ins Gewicht fallen, nennt man das Gerrymandering. Da diese nach Elbridge Gerry, dem ehemaligen Gouverneur von Massachusetts und amerikanischem Vizepräsidenten, benannte Taktik höchst umstritten ist, gibt es inzwischen mehrere Auflagen zur Neuordnung von Wahlbezirken. Trotzdem kommt Gerrymandering immer noch vor.

            Das funktioniert so: Angenommen, zwei Wahlbezirke sind beide mit einer knappen Mehrheit demokratisch. Die fiktive republikanische Parlamentsmehrheit des entsprechenden Bundesstaates könnte die Grenzen dieser Wahlbezirke so verschieben, dass alle stark demokratischen Gebiete in einen Wahlbezirk fallen, die tendenziell republikanischeren Regionen in den anderen. So hätten die Demokraten einen Wahlbezirk zu Gunsten der Republikaner verloren und somit einen Sitz im Kongress weniger.

            Wann ist ein Kandidat gewählt?

            Der Kandidat, der die Mehrheit der 538 Stimmen des Electoral College für sich gewinnt – also mindestens 270 – wird der nächste Präsident. Im Falle eines Gleichstands, wenn also beide Kandidaten auf exakt 269 Stimmen kommen, wählt das Repräsentantenhaus den Präsidenten. Dabei haben sämtliche Abgeordneten eines Bundesstaats jeweils zusammen nur eine Stimme, unabhängig von der Größe ihres Heimatstaats. Der Senat wählt dann den Vizepräsidenten.

            Die Stimmen für das Wahlmännerkolleg werden in fast allen Bundesstaaten so verteilt, dass derjenige Kandidat, der die einfache Mehrheit der Wählerstimmen erreicht, sämtliche Wahlmänner zugesprochen bekommt. Nur in Maine und Nebraska werden die Delegierten prozentual verteilt.

            Was passiert nach der Wahl?

            Am 8. November wird der nächste amerikanische Präsident zwar gewählt, Obama wird allerdings danach noch für weitere zweieinhalb Monate im Weißen Haus bleiben. Erst am 20. Januar wird er mittags aus dem Amt scheiden. Direkt danach werden entweder Hillary Clinton oder Donald Trump und ihr jeweiliger Vizepräsident ins Amt eingeschworen.

            Die Legislaturperiode des komplett neu gewählten Repräsentantenhauses und des Senats, in dem ein Drittel aller Abgeordneten neu oder wiedergewählt werden, beginnt bereits am 3. Januar zur Mittagszeit. Der neu zusammengesetzte Senat wird nach der Amtseinführung des Präsidenten über dessen Kabinettsnominierungen abstimmen.

            Worüber wird noch abgestimmt?

            Am 8.November werden die Amerikaner nicht nur darüber abstimmen, wer als Nachfolger von Barack Obama ins Weiße Haus einzieht. Zugleich zur Präsidentenwahl werden in den so genannten „Down Ballot Races“ auch alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und 34 der insgesamt 100 Senatoren neu gewählt.

            Außerdem wird es zahlreiche Lokalwahlen geben, bei denen es um Ämter auf Landes- oder Kommunalebene geht, zum Beispiel um Mitglieder im Bildungsausschuss, Richter an Kammergerichten oder gar Vorsitzende von öffentlichen Verkehrsgesellschaften. Auch wird über mehrere Gesetzesentwürfe per Volksentscheid abgestimmt: In den Bundesstaaten Arizona, Maine, Massachusetts, Michigan, Nevada und Kalifornien werden die Bürger beispielsweise über die Legalisierung von Marihuana entscheiden.

            Was passiert sollte einer der beiden Kandidaten nicht zur Wahl antreten?

            Dieser Fall wird vor allem für die Republikaner diskutiert, deren Kandidat Donald Trump in fast allen Umfragen hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton liegt und im Partei-Establishment nicht wirklich beliebt ist. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, würde das nationale Komitee mit seinen 168 Mitglieder einen neuen Kandidaten bestimmen. Das ist in den Parteistatuten festgelegt. Bei den Demokraten liefe das analog.

            Problematisch wäre der Zeitpunkt. Da zur Zeit in vielen Bundesstaaten die Fristen ablaufen, innerhalb deren die Kandidaten für das Präsidentschaftsrennen sich registrieren müssen, könnte es passieren, dass im Fall des Falles in den jeweiligen Bundesstaaten immer noch der Name des zurückgetretenen Kandidaten auf dem Wahlzettel stehen würde und somit der aktuellere Bewerber kaum eine Chance hätte,gewählt zu werden.



          „Als Präsident wird mein Vater das Arbeitsrecht ändern, das noch aus einer Zeit stammt, in der Frauen noch nicht einen großen Teil der Arbeitnehmerschaft ausmachten.“ Sie verdanke ihrem Vater Tugenden wie Fleiß, Ausdauer und Leidenschaft. „Mein Vater hat mir und meinen Geschwistern positive Werte vermittelt und uns mit einem starken moralischen Kompass ausgestattet“, pries Ivanka den Mann, der mexikanische Einwanderer als Kriminelle beschimpft, laut über Strafen für Abtreibung nachdenkt und weiblichen Zufallsbekanntschaften angeblich unerlaubt die Zunge in den Mund stößt.

          In der Quicken Loans Arena brach Applaus los, in den sozialen Netzwerken riefen die ersten Amerikaner nach Ivankas Einzug in das Weiße Haus. Das dezent rosafarbene Etuikleid aus der eigenen Kollektion, das das frühere Model bei seinem Auftritt in Cleveland trug, war innerhalb weniger Stunden vergriffen. „Wann bewirbt sich Ivanka Trump um das Präsidentenamt?“, fragte die Schauspielerin Mia Farrow bei Twitter.

          Auf der Bühne der Quicken Loans Arena in Cleveland feuerte Ivanka eine Sympathie-Salve nach der anderen ab. Bilderstrecke

          Spätestens seit Cleveland rätselt Amerika, wie „The Donald“ eine Tochter erziehen konnte, die das Gegenteil seiner Großspurigkeit verkörpert. Die „Vanity Fair“ tippt auf zwei irische Kindermädchen. Während Donald Trump mit seiner ersten Frau Ivana in den achtziger Jahren die Immobilienwelt von Manhattan eroberte, blieb Ivanka mit ihren Brüdern Donald Jr. und Eric samt Nannies und den Eltern ihrer tschechischen Mutter zu Hause im Trump Tower. Familienausflüge beschränkten sich auf Baustellenbesuche.

          „Niemand ist drogenabhängig“

          „Wenn ich meine Brüder und mich ansehe, bin ich stolz darauf, dass niemand unter die Räder gekommen ist“, fasste Ivanka ihre Kindheit später für die „GQ“ zusammen. „Niemand ist drogenabhängig oder fährt koksend durch die Gegend, um Frauen aufzureißen. Ich will mich nicht selbst loben, aber ich hätte mich viel schlimmer entwickeln können.“

          Für die Dokumentation „Born Rich“, ein Ausflug in das Leben reicher Ostküstenkinder, öffnete sie vor 13 Jahren zum ersten Mal die Türen ihres inzwischen verwaisten Kinderzimmers. Die Poster löwenmähniger Rocker wie Jon Bon Jovi und Bret Michaels erinnerten an das Zimmer eines typischen Schulmädchens Jahrgang 1981. Nur die bodentiefen Fenster mit Blick auf den Central Park ließen ahnen, warum Ivanka jahrelang unter dem Titel „Erbin“ geführt wurde. Dass aus Ivanka keine Paris Hilton der Ostküste wurde, garantierte einige Jahre später ein Abschluss an der renommierten Wharton Business School der Universität von Pennsylvania.

          „Die Äußerungen meines Vaters waren unangemessen“

          Neben der Stelle im Unternehmen ihres Vaters betreibt sie heute das Modelabel Ivanka Trump, das wegen klassischer Schnitte vor allem bei berufstätigen Amerikanerinnen beliebt ist. Laut „Forbes“ verzeichnete die Marke im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa 100 Millionen Dollar. Nach dem Skandal zu Trumps Prahlereien über sexuelle Übergriffe bemüht sich Ivanka nun abermals um Schadensbegrenzung. „Die Äußerungen meines Vaters waren unangemessen und anstößig. Ich bin froh, dass er das sofort durch eine Entschuldigung an meine Familie und das amerikanische Volk anerkannt hat“, teilte sie nach Veröffentlichung des peinlichen Videos aus dem Jahr 2005 mit, in dem er sich damit brüstet, Frauen auch gegen ihren Willen zu küssen und zu befingern.

          Wie hoch Ivanka trotz der Fehltritte ihres Vaters in der Gunst der Amerikaner steht, zeigt jetzt der Boykottaufruf #Grab-YourWallet der Kalifornierin Shannon Coulter. Die Marketingspezialistin hat ihre Landsleute aufgefordert, einen Bogen um Ivankas Mode zu schlagen, um vor der Präsidentschaftswahl am Dienstag ein Zeichen gegen die Frauenfeindlichkeit des Kandidaten zu setzen. Selbst einer der schmutzigsten Wahlkämpfe der Vereinigten Staaten scheint Ivanka aber nichts anhaben zu können. „Forbes“ fand heraus, dass vier von fünf Befragten auch künftig nicht auf die Etuikleider, Handtaschen und Accessoires der Geschäftsfrau verzichten wollen – obwohl der Name Trump auf dem Label steht.

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