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Wahl in Amerika : Trumps nächster Sündenbock?

  • -Aktualisiert am

Fox News-Moderator Chris Wallace wird am Mittwoch Hillary Clinton und Donald Trump gegenüber sitzen. Bild: dpa

Chris Wallace ist ein bekanntes Gesicht des rechtspopulistischen Krawallsenders „Fox News“, trotzdem gilt er als ernstzunehmender Journalist. Jetzt moderiert er die dritte TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump.

          Wenn Donald Trump bei „Fox News“ zu Gast ist, dann wirkt es oftmals so, als würden alte Freunde miteinander plaudern. Manche Moderatoren des Senders, der immer wieder mit schrillen populistischen Tönen für Aufsehen sorgt und vor allem von Amerikanern, die ihre politische Gesinnung rechts der Mitte verorten, geschaut wird, machen keinen Hehl daraus, dass sie Trump wohl gesonnen sind. „Wenn ich Hillary Clinton interviewen würde, wäre ich hundert Mal härter“, gibt etwa der stets auf Krawall gebürstete Talkshow-Gastgeber Sean Hannity offen zu. Sean sei „eine wirklich großartige Person“, lobt Trump die Bauchpinselei seines Spezis, in dessen Sendung Trumps innerparteiliche Rivalen schon mal als „Verräter“ beschimpft werden. Immerhin, Hannity scheint über eine realistische Selbsteinschätzung zu verfügen: „Ich habe nie behauptet, Journalist zu sein.“

          Chris Wallace, beim Sender vor allem als Gastgeber der viel beachteten Wochenendsendung „Fox News Sunday“ im Einsatz, dagegen ist, das bestreiten selbst zahlreiche Kritiker nicht, durchaus ein ernstzunehmender Journalist. Vor seinem Wechsel 2003 zu Fox News, im amerikanischen Kabelfernsehen immerhin der Nachrichtensender mit den höchsten Einschaltquoten, moderierte der 69 Jahre alte Wallace unter anderem die prestigeträchtige NBC-Sendung „Meet the Press“ und machte sich vierzehn Jahre lang als Reporter und Primetime-Moderator beim Sender ABC einen Namen. Dass die zuständige „Kommission der Präsidentschaftsdebatten“ den dreifachen Emmy-Gewinner jetzt als alleinigen Moderator für die dritte und letzte Fernsehdebatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump  auswählte, kommt daher, obwohl Wallace der erste Fox-News-Anchor ist, dem diese Ehre zuteil wird, nicht gänzlich überraschend.

          Auch unter Republikanern gilt der erfahrene Wallace, der Interviews gerne mit Kreuzverhören vergleicht, als durchaus unbequemer Gesprächspartner. Als Wallace zusammen mit anderen ebenfalls gut vorbereiteten Fox-Kollegen Anfang des Jahres eine der Vorwahldebatten der Republikaner moderierte, bekam Donald Trump auf großer Bühne bereits einen Vorgeschmack dessen, wie es sich anfühlt, von dem Mann, der ihm auch an diesem Mittwoch gegenüber sitzen wird, gegrillt zu werden. Ob Trump denn gedenke, das Land so zu führen wie viele seiner Firmen, die in den letzten Jahren Bankrott gegangen seien, wollte Wallace unter anderem wissen und konfrontierte Trump mit zahlreichen belastenden Details.

          Wie sehr er Trump mit seinen Angriffen getroffen hatte, zeigte, dass dieser sich nicht anders zu helfen wusste, als einen seiner inzwischen fast schon legendären Tiefschläge anzusetzen. Chris sei „nur ein Bruchstück“ seines Vaters Mike, lästerte Trump im Nachgang der Debatte, offenbar darauf spekulierend, dass Wallace unter den ständigen Vergleichen mit seinem Vater, einem noch berühmteren Journalisten, der unter anderem als Korrespondent der Sendung „60 Minutes“ großen Respekt erlangte, leiden würde. Wallace Junior allerdings scheint angesichts der großen Fußstapfen seines Vaters, dessen höflichen aber trotzdem direkten Fragestils er hin und wieder zu kopieren scheint, inzwischen nicht mehr allzu beeindruckt. „Irgendwann habe ich einfach realisiert, dass ich niemals Mike Wallace werden würde“, sagte er im Frühjahr zur „New York Times“.

          Umfragen

          Vor allem hat sich Chris Wallace für seine Auftritte das ein oder andere inhaltliche Überraschungsmoment bewahrt. So zeigt er sich zwar, wie etwa im Juli dieses Jahres, besonders hart in Interviews mit Hillary Clinton und anderen Demokraten, ist sich aber auch nicht zu schade, seine eigenen Fox-Kollegen, wenn diese in ihrer fast schon fundamentalistisch anmutenden Ablehnung des politischen Gegners über das Ziel hinausschießen, öffentlich zusammenzufalten – was den langjährigen Fox-Boss Roger Ailes zur Weißglut getrieben haben soll. Wallace und Ailes, der im Sommer nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurückgetreten ist und inzwischen offenbar als Berater der Trump-Kampagne fungiert, sollen sich trotzdem stets gut verstanden haben.

          Zur Frage, wie er seine Rolle als Moderator der Debatte zwischen Clinton und Trump sehe, hat Wallace bereits ausgiebig Stellung genommen. Anders als seine Kollegen, die in der ersten und zweiten Debatte beide Kandidaten häufig mit Nachfragen unterbrachen, will er deutlich passiver agieren. „Wenn es notwendig ist, greife ich ein, aber ich würde lieber nicht eingreifen“, so Wallace. Er sei dabei, um „sicherzustellen“, dass beide Kandidaten „auf möglichst interessante und faire Weise debattieren“. Diese Aufgabe nehme er „sehr ernst“. „Es ist schließlich keine TV-Show, die wir veranstalten“.

          Spannend wird trotzdem zu sehen sein, wie Trump mit Wallace, selbst wenn dieser sich mit Faktenchecks zurückhalten will, zurechtkommen wird. Die Vorwürfe des zuletzt durch diverse Skandale immer stärker unter Druck geratenen Kandidaten, dass es gerade „die Medien“ seien, die die Präsidentschaftswahl im November „manipulieren“ würden, dürfte Trump mit Blick auf die Debatte in Las Vegas nicht so drastisch formulieren können, hatte er doch seinen Haus-und-Hof-Sender zuletzt immer wieder von seiner Brachialkritik ausgenommen und ihm einen „fairen Mix“ bescheinigt. Wenn ihm jetzt die ein oder andere kritische Nachfrage von Fox-Aushängeschild Wallace nicht passen sollte, wird er es kaum auf „die Medien“ schieben können.

          Wobei, ein verschwörungstheoretischer Strohhalm bleibt Trump noch: Wallace ist, wie die „Washington Post“ bereits vor zehn Jahren berichtete, registrierter Demokrat. Dass er das, wie Wallace selbst erklärte, in erster Linie aus strategischen Gründen sei, um im demokratisch geprägten Hauptstadt-Distrikt überhaupt in Vorwahlen an wichtigen politischen Personalentscheidungen teilnehmen zu können, dürfte Trump aber wohl geflissentlich ignorieren, sollte er nach einer vergeigten Debatte abermals nach Sündenböcken suchen müssen.


          Was Sie über die Präsidentenwahl in Amerika wissen müssen

          © AP

            Am 8. November stimmen die Amerikaner darüber ab, wer nach Barack Obama ins Weiße Haus einziehen soll. Das Wahlsystem unterscheidet sich jedoch von dem in Deutschland. Wie funktioniert es?

            Wer tritt eigentlich alles zur Wahl an?

            Auf den Zetteln zur amerikanischen Präsidentenwahl werden nicht nur die Namen Hillary Clinton und Donald Trump stehen, sondern auch mehrere Kandidaten anderer Parteien. Diese werden sich jedoch von Staat zu Staat unterscheiden, da sich Kandidaten, die auf den Wahlzettel wollen, in jedem Bundesstaat einzeln registrieren müssen. Die Anforderungen, seinen Namen auf den Wahlzettel setzen zu lassen sind in den Bundesstaaten unterschiedlich hoch. In einigen Staaten muss man nur Formulare ausfüllen, in anderen Unterstützerunterschriften vorlegen und einige verlangen eine Liste von möglichen Wahlmännern für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Kandidat den Staat gewinnt.

            In mehr als 20 Staaten treten zum Beispiel Jill Stein (Green Party), Gary Johnson (Libertarian Party) und Darrel Castle (Constitution Party of the U.S.) an. Dazu gibt es in einigen Staaten noch andere Kandidaten, die möglicherweise auch ihre eigene Partei darstellen. Zum Beginn der Vorwahlen hatten mehr als 500 Amerikaner bei der Bundeswahlbehörde erklärt, Präsident werden zu wollen, ob diese jedoch wirklich alle antreten, ist unklar.

            Eine Besonderheit sind dabei die „Write-In“-Kandidaten. Die Wähler können nämlich auf den Wahlzetteln Namen vermerken, die nicht darauf stehen. Es gibt dafür in jedem Staat eine Liste, in der die „Write-In“-Kandidaten verzeichnet sind. Auch hierfür mussten diese sich registrieren lassen, die Schwelle dafür ist jedoch nicht so hoch, wie wenn sie als offizielle Kandidaten auf dem Wahlzettel stehen wollten. Die Wähler müssen sich jedoch nicht an die Liste halten, sondern können auch ihre Mutter, Mickey Mouse oder Britney Spears auf den Wahlzettel schreiben. Letztendlich ist aber niemand gezwungen, jemanden zu wählen, denn auch ein „Niemand“ reinzuschreiben ist möglich.

            Warum ist die Wahl immer an einem Dienstag im November?

            Die Gründe dafür liegen in der von der Landwirtschaft geprägten Struktur des Landes, als der Termin im Jahr 1845 bestimmt wurde. Ein Wahltag im November war vorteilhaft, weil zu diesem Zeitpunkt die Ernte schon eingebracht war und die harschen Winterstürme noch nicht eingesetzt hatten, die die Wähler von einer Reise per Pferd oder Kutsche zu ihrem oft weit entfernt liegenden Wahllokal abhalten würden.

            Präsidentenwahlen sollten dem Willen der Gesetzgeber immer Jahren stattfinden, die durch vier teilbar sind. Eigentlich sollte der erste Dienstag im November festgelegt werden. Doch sollte der Zeitraum zwischen dem Treffen des Wahlmännerkollegs am ersten Mittwoch im Dezember und dem Wahltermin nicht so lang sein. Deshalb wurde der Wahltermin auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November festgesetzt. Somit ist der 2. November der erstmögliche Termin und der 8. November der letztmögliche (wie dieses Jahr).

            Wer darf alles wählen?

            Grundsätzlich darf in Amerika jeder Staatsbürger ab 18 Jahren wählen. Allerdings müssen sich die Wähler in allen Bundesstaaten, außer in North Dakota, registrieren. In manchen Bundesstaaten läuftr diese Frist bereits dreißig Tage vor der Wahl ab, in anderen ist es auch möglich, sich noch am Wahltag zu registrieren.

            Schwerverbrechern wird in Amerika das Wahlrecht entzogen. In manchen Bundesstaaten dürfen sie nach Absitzen ihrer Gefängnisstrafe automatisch wieder wählen, in anderen muss die Wiederherstellung des Wahlrechts vor Gericht eingeklagt werden. Bernie Sanders kritisierte im Wahlkampf immer wieder, dass vor allem Minderheiten in sozial schwachen Gegenden durch lange Wartezeiten vor Wahllokalen von bis zu sieben Stunden in ihrem Wahlrecht behindert werden würden.

            Warum gibt es das Electoral College?

            Auf den Wahlzetteln stehen zwar die Namen der Kandidaten, doch sind diese nicht sofort nach der Wählerentscheidung gewählt, denn die eigentliche Präsidentenwahl wird von sogenannten Wahlmännern vorgenommen. Jeder Staat verfügt je nach seiner Größe über eine bestimmte Anzahl von Wahlmännern, die derjenige Kandidat bekommt, der die einfache Mehrheit der Wählerstimmen erreicht. Die Wahlmänner treffen sich am ersten Mittwoch im Dezember in der Hauptstadt ihres Bundesstaates und geben ihre Stimme ab. Von der Wahl werden sechs Urkunden ausgestellt, die von allen Wahlmännern unterschrieben werden müssen. Eine wird an den Senatspräsidenten nach Washington geschickt, zwei gehen ans Archiv der Vereinigten Staaten, zwei an den Innenminister des Bundesstaates und eine an den Vorsitzenden Richter des Gerichts, in dessen Distrikt sich die Wahlmänner getroffen haben. Am 6. Januar wird das Ergebnis dann im Senat verkündet.

            Die Einführung des Electoral College war ein Kompromiss. Einerseits gab es Forderungen, den Präsidenten vom Kongress wählen zu lassen. Dies wurde von den Gegnern jedoch abgelehnt, da die Gefahr bestand, dass ein kleine Gruppe ihren Kandidaten durchdrücken könnte. Andererseits wurde von vielen die Wahl durch das Volk abgelehnt, da die Wähler für ihren lokalen Kandidaten stimmen würden und somit die größeren Staaten dominieren würden. 1787 wurde das System im zwölften Verfassungszusatz eingeführt.

            Was ist ein Swing State?

            Die amerikanischen Bundesstaaten werden fast alle von einer der beiden großen Parteien dominiert. Sowohl Republikaner als auch Demokraten können die Wahlmännerstimmen aus rund 20 Staaten schon vor den Wahlen jeweils für sich verbuchen. Der eigentliche Wahlkampf darum, wer ins Weiße Haus einziehen darf, findet in den Staaten statt, in denen keine Parteipräferenz zu erkennen ist. Das sind die „Swing States“ oder „Battleground States“.

            Für die Wahl 2016 gilt das wahrscheinlich für Colorado, Florida, Iowa, Michigan, Minnesota, Nevada, New Hampshire, North Carolina, Ohio, Pennsylvania, Virginia und Wisconsin. Sowohl Donald Trump als auch Hillary Clinton konzentrieren sich dabei aber auf vier Staaten, die ihrer Überzeugung nach über Sieg und Niederlage entscheiden: Pennsylvania, Florida, North Carolina und Ohio.

            Was ist Gerrymandering?

            Wenn die Grenzen von Wahlbezirken zu Gunsten einer Partei verschoben oder so neu geordnet werden, dass die Stimmen von Minderheiten nicht mehr ins Gewicht fallen, nennt man das Gerrymandering. Da diese nach Elbridge Gerry, dem ehemaligen Gouverneur von Massachusetts und amerikanischem Vizepräsidenten, benannte Taktik höchst umstritten ist, gibt es inzwischen mehrere Auflagen zur Neuordnung von Wahlbezirken. Trotzdem kommt Gerrymandering immer noch vor.

            Das funktioniert so: Angenommen, zwei Wahlbezirke sind beide mit einer knappen Mehrheit demokratisch. Die fiktive republikanische Parlamentsmehrheit des entsprechenden Bundesstaates könnte die Grenzen dieser Wahlbezirke so verschieben, dass alle stark demokratischen Gebiete in einen Wahlbezirk fallen, die tendenziell republikanischeren Regionen in den anderen. So hätten die Demokraten einen Wahlbezirk zu Gunsten der Republikaner verloren und somit einen Sitz im Kongress weniger.

            Wann ist ein Kandidat gewählt?

            Der Kandidat, der die Mehrheit der 538 Stimmen des Electoral College für sich gewinnt – also mindestens 270 – wird der nächste Präsident. Im Falle eines Gleichstands, wenn also beide Kandidaten auf exakt 269 Stimmen kommen, wählt das Repräsentantenhaus den Präsidenten. Dabei haben sämtliche Abgeordneten eines Bundesstaats jeweils zusammen nur eine Stimme, unabhängig von der Größe ihres Heimatstaats. Der Senat wählt dann den Vizepräsidenten.

            Die Stimmen für das Wahlmännerkolleg werden in fast allen Bundesstaaten so verteilt, dass derjenige Kandidat, der die einfache Mehrheit der Wählerstimmen erreicht, sämtliche Wahlmänner zugesprochen bekommt. Nur in Maine und Nebraska werden die Delegierten prozentual verteilt.

            Was passiert nach der Wahl?

            Am 8. November wird der nächste amerikanische Präsident zwar gewählt, Obama wird allerdings danach noch für weitere zweieinhalb Monate im Weißen Haus bleiben. Erst am 20. Januar wird er mittags aus dem Amt scheiden. Direkt danach werden entweder Hillary Clinton oder Donald Trump und ihr jeweiliger Vizepräsident ins Amt eingeschworen.

            Die Legislaturperiode des komplett neu gewählten Repräsentantenhauses und des Senats, in dem ein Drittel aller Abgeordneten neu oder wiedergewählt werden, beginnt bereits am 3. Januar zur Mittagszeit. Der neu zusammengesetzte Senat wird nach der Amtseinführung des Präsidenten über dessen Kabinettsnominierungen abstimmen.

            Worüber wird noch abgestimmt?

            Am 8.November werden die Amerikaner nicht nur darüber abstimmen, wer als Nachfolger von Barack Obama ins Weiße Haus einzieht. Zugleich zur Präsidentenwahl werden in den so genannten „Down Ballot Races“ auch alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und 34 der insgesamt 100 Senatoren neu gewählt.

            Außerdem wird es zahlreiche Lokalwahlen geben, bei denen es um Ämter auf Landes- oder Kommunalebene geht, zum Beispiel um Mitglieder im Bildungsausschuss, Richter an Kammergerichten oder gar Vorsitzende von öffentlichen Verkehrsgesellschaften. Auch wird über mehrere Gesetzesentwürfe per Volksentscheid abgestimmt: In den Bundesstaaten Arizona, Maine, Massachusetts, Michigan, Nevada und Kalifornien werden die Bürger beispielsweise über die Legalisierung von Marihuana entscheiden.

            Was passiert sollte einer der beiden Kandidaten nicht zur Wahl antreten?

            Dieser Fall wird vor allem für die Republikaner diskutiert, deren Kandidat Donald Trump in fast allen Umfragen hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton liegt und im Partei-Establishment nicht wirklich beliebt ist. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, würde das nationale Komitee mit seinen 168 Mitglieder einen neuen Kandidaten bestimmen. Das ist in den Parteistatuten festgelegt. Bei den Demokraten liefe das analog.

            Problematisch wäre der Zeitpunkt. Da zur Zeit in vielen Bundesstaaten die Fristen ablaufen, innerhalb deren die Kandidaten für das Präsidentschaftsrennen sich registrieren müssen, könnte es passieren, dass im Fall des Falles in den jeweiligen Bundesstaaten immer noch der Name des zurückgetretenen Kandidaten auf dem Wahlzettel stehen würde und somit der aktuellere Bewerber kaum eine Chance hätte,gewählt zu werden.



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