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Steuerpläne in Amerika : Clinton sieht bei Trump nur alte Ideen

  • Aktualisiert am

Derzeit liefert ihr Gegner Hillary Trump im Wahlkampf viele Steilvorlagen. Bild: AP

Dass Donald Trump außer Steuersenkungen wenig Neues versprechen kann, nutzt Hillary Clinton zur Attacke. Es geht ihr darum, den Republikaner als unsozial darzustellen.

          Die Präsidentschaftsbewerberin der amerikanischen Demokraten, Hillary Clinton, hat die Wirtschaftspläne ihres Konkurrenten Donald Trump als unsozial kritisiert. Sie machte sich über Trumps Team von Wirtschaftsberatern lustig, das ihm die entsprechende Rede geschrieben habe: „Er hat gerade ein Dutzend Berater vorgestellt, Hedgefondsleute, Milliardäre und sechs Typen mit dem Namen Steve“, sagte Clinton bei einem Wahlkampfauftritt in St. Petersburg (Florida). „Sie sorgen jetzt dafür, dass seine alten Ideen nach etwas neuem klingen.“ Trump hatte das Team am Freitag vorgestellt. Es besteht aus 13 Männern, die alle sehr reich sind.

          Trumps Steuerpläne, die er am Montag in Detroit präsentiert hatte, würden „super große Steuererleichterungen“ für Konzerne und die sehr Reichen bringen, sagte Clinton. Trump plane, die Regulierung der Wall Street zurückzufahren und den Verbraucherschutz einzuschränken. Im Grunde gehe es ihm darum, das Konzept der „Trickle Down Economics“ in neuer Verpackung wieder einzuführen. Nach dieser Theorie profitieren am Ende auch Geringverdiener davon, dass Wohlhabende weniger Steuern zahlen, weil diese so mehr konsumieren und die Wirtschaft ankurbeln können.

          Clinton sagte, Trumps Pläne würden Amerika in eine Rezession führen. Sie kündigte für Mittwoch eine Rede über ihre eigenen Wirtschaftspläne an.

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