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Amerikanische Vorwahlen : Clinton sichert sich Mehrheit der Delegiertenstimmen

  • Aktualisiert am

Hillary Clinton bei einem Wahlkampfauftritt in Kalifornien Bild: AFP

Die frühere Außenministerin hat laut mehreren Medien schon vor dem letzten „Super Tuesday“ genug Unterstützer. Damit steht bei den Demokraten erstmals eine Frau vor der Spitzenkandidatur um die Präsidentschaft.

          Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat Berichten mehrerer Medien zufolge genug Delegiertenstimmen für die Nominierung zur Kandidatin ihrer Partei. Die Nachrichtenagentur AP berief sich am Montag auf eigene Berechnungen, wonach die ehemalige Außenministerin die notwendige Schwelle von 2383 Stimmen überschritten hat. Ausschlaggebend sei dabei das Votum der sogenannten Superdelegierten, die nicht an die Ergebnisse der Vorwahlen gebunden sind, hieß es. Der Sender NBC News ermittelte ebenfalls eine Mehrheit für Clinton.

          Nach ihrer formellen Ernennung auf dem Parteitag der Demokraten im Juli würde Clinton damit die erste Präsidentschaftskandidatin einer großen Partei in der Geschichte der Vereinigten Staaten werden. Sie wird bei der eigentlichen Wahl Anfang November voraussichtlich gegen den Republikaner Donald Trump antreten.

          Sanders gibt nicht auf

          Clintons Wahlkampfteam sprach mit Blick auf die neue Zählung der Delegiertenstimmen von einem wichtigen Meilenstein. Bei einem Wahlkampfauftritt in Kalifornien warb Clinton dennoch weiterhin um Stimmen bei den noch anstehenden Vorwahlen. „Wir werden um jede einzelne Stimme hart kämpfen“, sagte sie bei einer Kundgebung in Long Beach.

          Im Präsidentschaftswahlkampf stehen am Dienstag – dem letzten „Super Tuesday“ – Vorwahlen in sechs Bundesstaaten an. Abgestimmt wird unter anderem in Kalifornien und New Jersey. Bei den bisherigen Vorwahlen konnte sich Clinton laut AP 1812 Delegiertenstimmen sichern. Hinzu kommen 571 Superdelegierte, die angekündigt haben, am Parteitag für Clinton zu stimmen.

          Das Wahlkampfteam von Clintons Konkurrenten Bernie Sanders teilte mit, es sei verfrüht, jetzt schon den Sieg auszurufen. Ein Sprecher verwies darauf, dass die Superdelegierten ihre Meinung bis zum Parteitag ändern könnten. "Unsere Aufgabe ist es nun, die Superdelegierten davon zu überzeugen, dass Sanders der bessere Kandidat gegen Donald Trump ist", sagte Sanders-Sprecher Michael Briggs.

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