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Wahlen in Amerika : Clinton gewinnt die letzte Vorwahl der Demokraten

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Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton. Bild: dpa

Hillary Clinton hat die letzte Runde im Vorwahlkampf für sich entschieden: In Washington D.C. siegte sie Berichten zufolge haushoch gegen ihren Herausforderer Bernie Sanders. In Umfragen schrumpft jedoch ihr Vorsprung gegenüber Trump.

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          Hillary Clinton hat die letzte Vorwahl der Demokraten gewonnen. Sie entschied in der Nacht zum Mittwoch die Abstimmung in der Hauptstadt Washington D.C. mit großem Abstand für sich, berichteten amerikanische Medien. Für Clinton stimmten Hochrechnungen zufolge etwa 80 und für ihren Konkurrenten Bernie Sanders rund 20 Prozent.

          Clinton war aus den seit Februar laufenden Vorwahlen aller amerikanischen Bundesstaaten und -Außengebiete bereits vor dieser Wahl als voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten hervorgegangen. Sie wird aller Voraussicht nach im Kampf um das Weiße Haus am 8. November gegen Trump antreten. Die Republikaner hatten ihre Vorwahlen bereits abgeschlossen. Endgültig werden Parteitage im Juli über die Kandidaturen entscheiden.

          Der wahrscheinliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump.

          Sanders hat angekündigt, er werde seinen Wahlkampf bis zum Parteitag der Demokraten in Philadelphia nicht aufgeben. Er sagte noch am Dienstag, die „politische Revolution“ werde weitergehen. Noch am Dienstag sollten er und Clinton sich zu Gesprächen treffen.

          Trump holt auf

          Einer Umfrage zufolge hat sich der Vorsprung Clintons auf Trump nach dem Massaker von Orlando etwas verringert: Clinton liegt laut einer Reuters/Ipsos-Erhebung vom Dienstag nur noch 11,6 Prozentpunkte vor dem umstrittenen Republikaner. In der Vorwoche hatte Clinton noch 13 Punkte vor Trump gelegen. Für die Erhebung wurden zwischen Freitag letzter Woche und diesem Dienstag 1053 Wahlberechtigte befragt.

          Trump hat nach dem Attentat von Orlando, bei dem 49 Menschen getötet worden sind, muslimischen Gemeinden vorgeworfen, nicht mit Behörden im Kampf gegen potentielle Gewalttäter zusammenzuarbeiten. Clinton warnte hingegen davor, eine ganze Religion zu dämonisieren.

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