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G-7-Treffen : Zurück in alter Besetzung?

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump im Juni 2019 in Osaka Bild: AP

Für Donald Trump läuft es bei der Planung des G-7-Treffens holprig. Zuerst wollte er das Treffen in einem seiner Luxushotels stattfinden lassen, dann kam Corona. Nun provoziert er abermals.

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          Donald Trumps Ankündigung, das G-7-Treffen bedeutender Industrienationen in den Herbst zu verlegen und um Vertreter aus Russland, Südkorea, Australien und Indien erweitern zu wollen, könnte als Teil einer sorgfältigen Strategie der Vereinigten Staaten interpretiert werden, eine Allianz gegen China zu schmieden. Dank der Vorgeschichte darf der Wunsch des amerikanischen Präsidenten nach einem neuen diplomatischen Format allerdings auch als Impulshandlung eines enttäuschten Gastgebers gedeutet werden, dessen Inszenierungspläne durchkreuzt wurden.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Wegen der Pandemie hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre Teilnahme an einem Treffen Ende Juni in Washington abgesagt. Trump schien ernsthaft enttäuscht zu sein, wollte er das Gipfeltreffen doch als Rückkehr zur Normalität nach Monaten des Stillstands zelebrieren. Nicht nur Merkel meint allerdings, dass es hierfür noch zu früh ist.

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