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Russlandaffäre : FBI ermittelte, ob  Donald Trump für Russland arbeitet

  • Aktualisiert am

Amerikas Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin bei einem Treffen im Juli 2018 in Helsinki Bild: AP

Amerikas Präsident stand laut eines Zeitungsberichts im Fokus einer Spionageabwehraktion des FBI. Die Ermittler untersuchten demnach, ob Donald Trump bewusst oder unbewusst für die Regierung in Moskau arbeitet.

          Die amerikanische Bundespolizei FBI hat laut eines Zeitungsberichts 2017 Ermittlungen zu der Frage eingeleitet, ob Präsident Donald Trump für Russland agiert. Die Untersuchung sei nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey durch Trump im Mai 2017 gestartet worden, schrieb die „New York Times“ am Freitag unter Berufung auf anonyme Quellen. Die Ermittlungen hätten zugleich auf Spionageabwehr und auf mögliche strafrechtliche Sachverhalte abgezielt.

          Bei der Spionageabwehr sei es darum gegangen zu klären, ob Trump bewusst oder unbewusst für Moskau arbeite und ob er eine Bedrohung für die nationale Sicherheit sei, heißt es in dem Bericht. Strafrechtlich sei es um Comeys Entlassung gegangen. Zu den Ergebnissen der Ermittlungen machte die „NYT“ keine Angaben.

          Mueller übernahm Ermittlungen

          Die Ermittlungen seien bald mit der Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller zu möglichen russischen Einmischungen in den Präsidentschaftswahlkampf zusammengelegt worden. Ob die Spionageabwehr-Ermittlungen fortgesetzt würden, sei unklar, hieß es in dem Bericht.

          Trump hat immer wieder jegliche Zusammenarbeit mit Russland während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 bestritten. Die Untersuchung von Sonderermittler Mueller zu dieser Frage hat der Präsident wiederholt als „Hexenjagd“ verurteilt. Im Zuge von Muellers Ermittlungen wurden allerdings bereits mehrere Gerichtsverfahren eingeleitet und frühere Trump-Mitarbeiter verurteilt.

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