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Streit und Ukraine-Kontakte : Trumps Wahlkampf-Manager tritt zurück

Trump dankte ihm für seine „großartige Arbeit“: Paul Manafort. Bild: Reuters

Der Wahlkampf-Manager des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, Paul Manafort, nimmt seinen Hut. Dafür gibt es wohl mehrere Gründe.

          Paul Manafort ist am Freitag als Vorsitzender von Donald Trumps Präsidentschaftskampagne zurückgetreten. Trump hatte vorige Woche bekräftigt, dass er trotz seines Absturzes in Umfragen seinem Stil treu bleibe. Er ernannte den Leiter der rechtspopulistischen Internetseite Breitbart zum Geschäftsführer. Manafort hatte Trump aufgefordert, auf Provokationen zu verzichten. Wegen seiner Arbeit für den gestürzten ukrainischen Präsidenten und Kreml-Verbündeten Wiktor Janukowitsch war Manafort zum Ziel von Vorwürfen geworden.

          Andreas Ross

          Redakteur in der Politik.

          Er stritt ab, dass er aus schwarzen Kassen in der Ukraine bezahlt worden sei. Am Donnerstag hatte Trump in einer abgelesenen Rede erstmals zugegeben, er habe „in der Hitze der Debatte“ manchmal „nicht die richtigen Worte gewählt oder etwas Falsches gesagt“. Er bedaure es, „wenn ich persönliches Leid verursacht haben sollte“. Der Republikaner bat auf der Kundgebung in South Carolina aber nicht um Entschuldigung. Seine Fehde mit der muslimischen Familie Khan, deren Sohn im Irak gefallen war, erwähnte er nicht. Vielmehr erläuterte Trump, er sei „zu ehrlich“. Seine demokratische Rivalin Hillary Clinton „sagt nie die Wahrheit“, so Trump. „Ich werde euch niemals belügen. Ich werde euch nie etwas sagen, woran ich nicht glaube.“

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