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Bericht über E-Mail-Betrüger : Spitzenbeamte der Trump-Administration hereingelegt

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Auch er fiel offenbar auf den E-Mail-Betrüger herein: Trumps ehemaliger Kommunikationschef Anthony Scaramucci. Bild: AFP

Der „E-Mail-Witzbold“ hat zugeschlagen: Ein Betrüger legte offenbar Trumps ehemaligen Kommunikationschef und andere ranghohe Beamte des Weißen Hauses herein. Er wählte dafür die Identität einer Person, die dem Präsidenten sehr nahe steht.

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          Mehrere ranghohe Mitarbeiter des Weißen Hauses sollen einem Medienbericht zufolge auf einen E-Mail-Betrüger hereingefallen sein. Der Unbekannte, der sich auf Twitter selbst „E-Mail-Witzbold“ nennt, täuschte vor, zum engen Zirkel des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu gehören, wie der Sender CNN berichtete.

          Trumps ehemaliger Kommunikationschef Anthony Scaramucci etwa ließ sich den Angaben nach von dem Betrüger täuschen, der sich als Reince Priebus ausgab – mittlerweile Ex-Stabschef von Trump. In einer E-Mail an den amerikanischen Heimatschutzberater Tom Bossert soll der Schwindler sich als Trumps Schwiegersohn Jared Kushner ausgegeben haben.

          „Tom, wir veranstalten Ende August eine Art Soirée“, schrieb der falsche Kushner in einer über einen Outlook-Account gesendeten Mail an Bossert. „Es wäre großartig, wenn du vorbeikommen könntest, ich verspreche Essen von mindestens vergleichbarer Qualität zu dem, was wir im Irak zu uns genommen haben. Es sollte ein großartiger Abend werden.“

          Bossert, der im Weißen Haus unter anderem für das Thema Internetsicherheit zuständig ist, antwortete: „Danke, Jared. Bei einem solchen Versprechen kann ich nicht Nein sagen. Und, falls du sie einmal brauchen solltest, hier meine private E-Mail-Adresse [...].“

          Das Weiße Haus bestätigte die Vorfälle gegenüber CNN. „Wir nehmen alle Themen im Zusammenhang mit dem Internet sehr ernst“, sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders dem Sender.

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