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Paul Ryan : Trump-Skeptiker setzt sich durch

  • Aktualisiert am

Paul Ryan bei einem Auftritt in seinem Heimatstaat Wisconsin Bild: AFP

Paul Ryan ist derzeit der ranghöchste Republikaner und kein Freund von Donald Trump. Dass seine Partei ihm noch einmal eine Kandidatur für den Kongress ermöglicht, war jedoch nicht sicher.

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          Der „Sprecher“ des amerikanischen Repräsentantenhauses, Paul Ryan, hat sich in einer Basisabstimmung seiner Partei eine neuerliche Kandidatur für ein Abgeordnetenmandat gesichert. Der Abstimmung am Dienstag in Ryans Wahlkreis im Bundesstaat Wisconsin war besondere Aufmerksamkeit zugekommen, weil sich Ryan immer wieder mit Kritik an dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump zu Wort gemeldet hatte. Trump hatte zunächst Unterstützung für Ryans Gegenkandidaten signalisiert, ehe er sich zögernd hinter den prominenten Republikaner stellte.

          Der 46 Jahre alte Ryan konnte sich nun in der Vorwahl klar gegen seinen Herausforderer durchsetzen, der sich als klarer Trump-Anhänger bezeichnet hatte. Das Partei-Establishment, das sich vom Quereinsteiger Trump herausgefordert sieht, reagierte mit Erleichterung auf Ryans Sieg. Ryan vertrete „die Sache des Konservativismus“ und sei „mit jahrelangem prinzipientreuen Dienst an der Allgemeinheit zu einem glaubwürdigen Anführer unserer Partei geworden“, erklärte der Vorsitzende der Republikaner Reince Priebus.

          Als Chef des Repräsentantenhauses ist Ryan derzeit der ranghöchste Republikaner in den Vereinigten Staaten. Er gilt als Hoffnungsträger, der die durch Trumps Kandidatur tief gespaltene Partei nach der Wahl wieder einen könnte.

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