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Präsident beliebter : Auf einmal steigen Trumps Werte

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Donald Trump auf dem Südrasen des Weißen Hauses am Sonntag nach seiner Rückkehr aus seinem Resort Mar-a-Lago in Palm Beach Bild: dpa

Angebliche Sex-Affären und Personalwechsel können Trump im Moment nichts anhaben: In zwei Umfragen erreicht der amerikanische Präsident den höchsten Zustimmungswert seit langem.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat diese Woche in zwei Umfragen den höchsten Zustimmungswert seit April 2017 erreicht. Sowohl CNN als auch das Associated Press-NORC Center for Public Affairs Research ermittelten eine Zustimmung von 42 Prozent der Befragten. Im Vergleich zu den Februar-Werten ist das ein Anstieg von sieben Prozentpunkten. Das Umfrageinstitut der Associated Press (AP) hatte zuletzt im März 2017 einen Wert von 42 Prozent festgestellt, bei CNN kam Trump im April 2017 auf 44 Prozent.

          Im Vergleich mit seinen Vorgängern schneidet Präsident Trump damit immer noch schlecht ab: Zu diesem Zeitpunkt der Präsidentschaft erreichte kein Präsident vor Donald Trump einen so niedrigen Wert in einer Umfrage.

          Nur in einem Politikfeld erhielt Trump in der CNN-Umfrage mehr Unterstützung als Ablehnung: 48 Prozent sehen Trumps Wirtschaftspolitik positiv, 45 Prozent negativ. In der AP-Umfrage unterstützten 47 Prozent seinen Wirtschaftskurs. Unter republikanischen Wählern konnte Trump seinen Zustimmungswert laut CNN von 80 auf 86 Prozent verbessern. Nach Trumps Außenhandelspolitik befragt, drückten jedoch nur 38 Prozent ihre Zustimmung aus, während 50 Prozent ihr negativ gegenüberstehen.

          Auch der Fall um die Anschuldigungen zu angeblichen früheren Affären des Präsidenten war Teil der CNN-Befragung. Nur 21 Prozent glauben Trumps Dementi bei diesem Thema, 63 Prozent glauben den Darstellungen der Frauen, die Trump in dieser Affäre beschuldigen.

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