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Trotz weniger Termine : Trump will als fleißig gelten

  • Aktualisiert am

Hat alle Hände voll zu tun: Donald Trump Ende Januar in seinem Büro in Washington. Bild: Reuters

Als bekannt wird, dass Donald Trump kaum Termine hat, ist der Spott groß. Das will sich der Präsident nicht bieten lassen. Er arbeite in der „Chefzeit“ härter als andere.

          Nach der Veröffentlichung seiner nicht übermäßig vollen Terminpläne in amerikanischen Medien wehrt sich Präsident Donald Trump gegen den Eindruck, er vernachlässige seinen Job. „Ich arbeite wahrscheinlich mehr Stunden als fast alle früheren Präsidenten“, schrieb Trump am Sonntag auf Twitter.

          Die Nachrichtenseite Axios hatte kürzlich interne Terminpläne Trumps aus den vergangenen drei Monaten veröffentlicht, die ihr von einer Quelle im Weißen Haus zugespielt worden waren. Rund 60 Prozent der dort erfassten Zeit ist nach Axios-Angaben unstrukturierte „Executive Time“, also Zeit zur freien Verfügung.

          Axios berichtete außerdem, Trumps erster Termin sei an den meisten Tagen erst um 11.00 oder 11.30 Uhr. Die Terminpläne sorgten besonders bei Trump-kritischen Medien für Spott.

          Der Sender CNN warf mit Blick auf die Frisur und den Teint des Präsidenten etwa die Frage auf, ob Trump in den Stunden vor dem ersten Termin sein Haar frisiere oder Bräunungscreme auftrage. Wenn Trump nicht auf Reisen sei, wirkten die Terminpläne „weniger voll als die eines Erstklässlers“.

          Trump kritisierte am Sonntag, die Medien hätten positiv und nicht negativ über die Terminpläne berichten sollen. In der „Executive Time“ – was sich sinngemäß mit „Chefzeit“ oder „Führungszeit“ übersetzen lässt – „arbeite ich in der Regel und ruhe mich nicht aus“. Er fügte hinzu: „Tatsache ist, als ich als Präsident übernommen habe, war unser Land ein Chaos.“ Er habe daher gar keine andere Möglichkeit gehabt, als sehr viel zu arbeiten.

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