https://www.faz.net/-gpf-92xhh

Gar nicht so gemeint? : Trump versprach Vater von totem Soldaten 25.000 Dollar

  • Aktualisiert am

Donald Trump Bild: SI/POOL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Der amerikanische Präsident Donald Trump soll dem Vater eines getöteten Soldaten 25.000 Dollar zugesichert haben. Der Scheck sei jedoch nie ausgestellt worden.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump soll dem Vater eines getöteten Soldaten 25.000 Dollar versprochen haben, dies aber nicht eingelöst haben. Trump habe ihn wenige Wochen nach dem Tod seines 22-jährigen Sohnes in Afghanistan angerufen, sagte Chris Baldridge der „Washington Post“. Er habe dem Präsidenten von seiner Frustration über die Hinterbliebenenzahlungen des Militärs erzählt. Trump habe daraufhin gesagt, er werde ihm einen Scheck aus seiner eigenen Tasche über 25.000 Dollar (rund 21.200 Euro) ausstellen. Dies sei jedoch nicht passiert.

          Trump steht in den Amerika seit Tagen in scharfer Kritik, weil er bei einer Pressekonferenz nebenbei seinen Amtsvorgängern vorwarf, sich nie oder nur sehr selten bei Hinterbliebenen von Gefallenen gemeldet zu haben. Mitarbeiter von Barack Obama und früherer Präsidenten sowie zahlreiche Medien widerlegten das sofort.

          Soldaten haben in den Vereinigten Staaten eine besondere Stellung, vor allem Gefallene. Deren Familien wird besondere Hochachtung zuteil. Trump selbst brauchte knapp zwei Wochen, um sich erstmals öffentlich zu vier im Niger getöteten amerikanischen Soldaten zu äußern. „Politico“ berichtete, Trumps Stab habe ihm sofort eine Stellungnahme zu den Vorfällen im Niger vorbereitet. Trump habe sie aber nie verwendet. Das Weiße Haus wollte das nicht kommentieren.

          Weitere Themen

          Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein

          Proteste in Hongkong : Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein

          Am Sonntag gehen in Hongkong wieder Tausende auf die Straße. Einige Demonstranten werfen Pflastersteine und Molotow-Cocktails. Die Polizei setzt erstmals Wasserwerfer ein – aber offenbar zunächst nur, um damit Barrikaden von der Straße zu spülen.

          Klimaproteste im Braunkohlerevier Video-Seite öffnen

          Sitzblockade an Zugstrecke : Klimaproteste im Braunkohlerevier

          Die Demonstranten wollten mit einer Sitzblockade den Braunkohletransport nahe dem Tagebau Garzweiler behindern. Auch die Brände im Amazonas waren ein wichtiges Thema für die Teilnehmer der Demonstration.

          Topmeldungen

          Am Rande des G-7-Gipfels : Wie es Macron gelang, Trump gnädig zu stimmen

          Der französische Präsident präsentiert sich in Biarritz als Überraschungskünstler: Er hat den erwartet sperrigsten Gipfelteilnehmer vorläufig gezähmt – und scheut dabei nicht vor einem Trick zurück.

          Amazonas-Brände : Warum sind wir so passiv?

          Der Regenwald brennt. Das Foto des erblindeten Ameisenbären in Abwehrstellung ging um die Welt und ist zum Sinnbild geworden. Ein verzweifelter Aufruf von Brasiliens bekanntestem Naturfotografen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.