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Trump über die Mauer : Sack mit Drogen auf den Kopf? „Dann ist es aus!“

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Donald Trump kümmert sich um die Sicherheit der Grenzpolizisten. Bild: dpa

Der amerikanische Präsident will nicht, dass die Grenzpolizisten in ständiger Lebensgefahr schweben – und einen Faustkampf mit Putin will er auch vermeiden, sagt er.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hält es nach eigenen Angaben nicht für nötig, an der gesamten Grenze zu Mexiko die von ihm versprochene Mauer hochzuziehen. „Es gibt Berge. Es gibt ein paar Flüsse, die brutal und teuflisch sind. Es gibt ein paar Gebiete, die so weit weg sind, dass Leute nicht wirklich rüberkommen“, sagte Trump am Donnerstag auf dem Flug von Washington nach Paris. Daher müsse die Mauer nur auf etwa 1100 bis 1450 Kilometern der insgesamt 3200 Kilometer langen Grenze gebaut werden.

          Knapp 1000 Kilometer der Grenze sind bereits mit Mauerteilen und Zäunen verstärkt. Der Mauerbau war eines der am umstrittensten Wahlversprechen Trumps. Er will damit die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel einschränken. Unklar ist jedoch die Finanzierung des auf 20 Milliarden Dollar geschätzten Projekts. Bislang hat Trump beim Kongress nur eine Anschubfinanzierung in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar beantragt. Letztendlich will sich Trump die Kosten von Mexiko erstatten lassen, was die dortige Regierung aber ablehnt. Die Beziehungen der beiden Nachbarn sind deswegen angespannt.

          Trump sagte den Journalisten an Bord seiner Air Force One auch, es sei wichtig, dass die amerikanischen Grenzposten durch die Mauer durchschauen könnten, um nahende Gefahren erkennen zu können. „So schrecklich sich das anhört: Wenn die große Säcke mit Drogen rüber werfen und man Leute auf der anderen Seite der Mauer hat, sieht man die nicht. Die treffen dich mit 60 Pfund Stoff auf dem Kopf? Dann ist es aus.“

          Bei der Gelegenheit sprach er auch über sein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bein G-20-Gipfel. Er habe Putin mehrmals gefragt, ob Russland sich der Einmischung in die amerikanische Präsidentenwahl schuldig gemacht habe. Nachdem Putin zwei Mal bekräftigt habe, dass er nichts damit zu tun habe, habe Trump das Thema gewechselt, weil er nicht in einen Faustkampf verwickelt werden wollte.

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