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Trump teilt aus : Golfschwung für Hillary, Spott für den „Rocket Man“

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Donald Trump 2005 bei der American Century Championship Bild: AP

Der amerikanische Präsident war am Wochenende in Twitter-Laune. Trump teilte ein Fake-Video, in dem er seine ehemalige Konkurrentin Hillary Clinton mit einem Golfball zu Fall bringt. Auch Kim Jong-un verhöhnte er.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Wochenende abermals zum Rundumschlag via Twitter ausgeholt. Am Sonntag (Ortszeit) teilte er ein Fake-Video, in dem er in Dauerschleife zum Golfschlag ausholt, den Ball seiner ehemaligen Gegenkandidatin Hillary Clinton in den Rücken schlägt und sie damit zu Fall bringt.

          Der Text zum Video lautet: „Donald Trumps phantastischer Golfschlag #CrookedHillary“. Der Hashtag #CrookedHillary („unehrliche“ oder „betrügerische Hillary“) nimmt Bezug auf eine Formulierung Trumps, die er im April des vergangenen Jahres zum ersten Mal verwendete. Im Präsidentenwahlkampf griff er die Formulierung unzählige Male auf, um seine Konkurrentin zu diffamieren.

          Für das Teilen von Tweets anderer Twitter-Nutzer war der amerikanische Präsident zuletzt Mitte August in die Kritik geraten. Kurz nach den rechtsextremen Ausschreitungen von Charlottesville teilte er einen Cartoon, in dem ein Zug auf eine Person zurollt, deren Kopf von einem CNN-Logo überdeckt wird.

          Wie die „Washington Post“ berichtete, postete Trump das Bild einer Unterstützerin, die ihren Tweet mit den Worten „Nothing can stop the TrumpTrain“ versehen hatte. Obwohl der Präsident das Bild nach kurzer Zeit wieder löschte, war der Cartoon in der Zwischenzeit hundertfach auf Twitter geteilt worden.

          Der „Raketenmann“ Kim Jong-un

          Trump teilte am Sonntag aber nicht nur Tweets anderer Twitter-Nutzer; er twitterte auch selbst. In einer Nachricht verspottete er den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un als „Raketenmann“. Hintergrund des Tweets ist der Streit um das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas, der seit Wochen andauert.

          Trump lobte auch sich selbst, für die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und den Höhenflug der Börsenkurse. Trump teilte dann auch einen Tweet des amerikanischen Wirtschaftsmagazins „Bloomberg Markets“ mit seinen Anhängern, wonach der private Twitter-Account des Präsidenten @realDonaldTrump zwei Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) wert sei.

          „Es gibt keine bessere kostenlose Werbung auf der Welt als den Präsidenten der Vereinigten Staaten“, sagte ein Analyst über Trump und seine Wirkung auf den Kurznachrichtendienst Twitter.

          Trump hat auf Twitter 38,5 Millionen Follower. Er veröffentlichte seit seiner Anmeldung über 35.000 Tweets. Der Präsident nutzt Twitter als Medium, um unter anderem mit seiner Basis direkt zu kommunizieren.

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