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Trump-Interview auf Fox News : Obama mag mich

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Der neue amerikanische Präsident und sein Vorgänger: Donald Trump und Barack Obama begrüßen sich bei der Amtseinführung des Republikaners im Kapitol in Washington. Bild: dpa

Im Wahlkampf hat Trump keine Gelegenheit ausgelassen, Obama zu kritisieren. Doch jetzt hegt der amerikanische Präsident offenbar ganz andere Gefühle für seinen Vorgänger.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump versteht sich nach eigenen Angaben prächtig mit seinem Amtsvorgänger Barack Obama. „Ich weiß nicht, ob er es zugeben wird, aber er mag mich“, sagte Trump in dem am Montagabend (Ortszeit) vom Sender Fox News ausgestrahlten zweiten Teil eines längeren Interviews mit dem Präsidenten. „Er mag mich“, sagte Trump zu Moderator Bill O'Reilly. Auf dessen Frage, woran er das merke, antwortete der Präsident: „Weil ich es spüren kann.“

          O'Reilly hatte zuvor darauf angespielt, dass Trump sich bei seiner Amtseinführung offenbar gut mit Obama verstanden habe. „Ihr kommt gut miteinander klar, stimmt das?“, fragte der Moderator. Im Präsidentenwahlkampf seien sie beide „bösartig“ zu einander gewesen, am Tag der Amtsübergabe aber nicht mehr, antwortete der Präsident. „Wir haben furchtbare Dinge über einander gesagt, und dann hüpfen wir ins Auto, fahren die Pennsylvania Avenue hinunter und reden nicht einmal darüber“, sagte Trump zu O’Reilly über die Feierlichkeiten vom 20. Januar. „Die Politik ist erstaunlich.“

          Im Wahlkampf hatte der Republikaner Trump den Demokraten Obama heftig kritisiert. Zuvor hatte der Immobilienmogul jahrelang öffentlich angezweifelt, dass Obama überhaupt in den Vereinigten Staaten geboren wurde, und zum Beweis die Veröffentlichung von dessen Geburtsurkunde gefordert. Obama seinerseits hatte dem Reality-TV-Star die Eignung für das Amt abgesprochen. In dem am Montag ausgestrahlten Interview mit Fox News sagte Trump, Obama habe härter für Hillary Clinton Wahlkampf gemacht als diese selbst.

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