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Donald Trump : „Ich hätte jeden feuern können“

  • Aktualisiert am

Präsident Donald Trump Bild: AFP

Nach der Veröffentlichung der Mueller-Berichts wehrt sich Donald Trump gegen den Vorwurf, er habe den Sonderermittler entlassen wollen. Er hätte zwar das Recht gehabt, sich aber dagegen entschieden.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die Darstellung zurückgewiesen, er habe zwischenzeitlich Russland-Sonderermittler Robert Mueller entlassen wollen. „Ich hatte das Recht, die ganze Hexenjagd zu beenden, wenn ich gewollt hätte“, schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. „Ich hätte jeden feuern können, wenn ich gewollt hätte, einschließlich Mueller. Ich habe mich entschlossen, es nicht zu tun.“

          In dem am Donnerstag veröffentlichten Mueller-Bericht heißt es, dass Trump einen Monat nach Einsetzung des Sonderermittlers versucht habe, diesen aus dem Amt entfernen zu lassen. Seinen damaligen Rechtsberater im Weißen Haus, Don McGahn, habe er angewiesen, beim damaligen Justizminister Jeff Sessions die Entlassung Muellers zu erwirken. McGahn sei dieser Aufforderung aber nicht nachgekommen.

          Das nährt den Verdacht, dass Trump sich der Justizbehinderung schuldig gemacht haben könnte. Mueller sah sich aber „nicht in der Lage“, in dieser Frage zu einer Schlussfolgerung zu gelangen, wie es in dem Abschlussbericht heißt. Er könne den Präsidenten zugleich nicht „klar“ vom Verdacht der Justizbehinderung entlasten.

          Sonderermittler Mueller hatte fast zwei Jahre lang untersucht, ob es illegale Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland gegeben und ob Trump später als Präsident die diesbezüglichen Ermittlungen zu torpedieren versucht hatte.

          Mueller stellt in seinem teilweise geschwärzt veröffentlichten Bericht fest, dass es im Wahlkampf zwar zahlreiche Kontakte zwischen Trump-Mitarbeitern und „Individuen mit Verbindungen zur russischen Regierung“ gegeben habe. Doch reiche das zutage geförderte Material nicht aus, um „strafrechtliche Anschuldigungen“ zu unterstützen. Es gebe keine Belege dafür, dass sich bei den russischen Einmischungen in den Wahlkampf irgendein Mitglied des Trump-Teams „mit Vertretern der russischen Regierung verschworen“ habe.

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