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New-York-Times-Bericht : Trumps Golfclub beschäftigt Migranten ohne gültige Papiere

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Passionierter Golfspieler und entschiedener Gegner von illegaler Einwanderung: Präsident Donald Trump, aufgenommen im Juli 2018 in New Jersey Bild: dpa

Sie haben das Bett von Donald Trump gemacht. Doch die Beleidigungen des Präsidenten haben sie satt. Nun berichten Migranten ohne gültige Papiere über ihre Arbeit in Trumps Golfklub.

          In einem luxuriösen Golfclub von Amerikas Präsident Donald Trump sollen einem Medienbericht zufolge Migranten ohne gültige Papiere arbeiten. Die aus Guatemala stammende Victorina Morales und die inzwischen legal in den Vereinigten Staaten lebende Sandra Diaz berichteten in der „New York Times“ über ihre Arbeit im Trump National Golf Club in Bedminster im Bundesstaat New Jersey.

          Morales wurde demnach 2013 mit gefälschten Papieren als Haushälterin eingestellt. Sie säuberte das Bad und machte das Bett des heutigen Präsidenten, der scharfe Verbalattacken gegen illegale Einwanderung fährt. Diaz, die aus Costa Rica stammt, gab an, zwischen 2010 und 2013 in Bedminster gearbeitet zu haben und in dieser Zeit nicht in den Vereinigten Staaten registriert gewesen zu sein.

          Morales und Diaz zufolge arbeiten in dem Club auch andere Migranten ohne gültige Papiere. Vorgesetzte hätten dafür gesorgt, dass sie nicht auffliegen. Der „New York Times“ zufolge gibt es keine Beweise, dass Trump persönlich oder Manager seiner Trump Organization von den Vorgängen wussten.

          Die Trump Organization, in der die Geschäftsaktivitäten der Familie des Präsidenten gebündelt sind, erklärte, zehntausende Menschen zu beschäftigen und bei Einstellungen „sehr strikte“ Maßstäbe anzulegen. „Wenn irgendein Mitarbeiter falsche Dokumente vorgelegt hat, um das Gesetz zu umgehen, wird er sofort entlassen.“

          Morales und Diaz beschreiben Trump in dem Bericht als fordernd, aber freundlich. Manchmal habe er 50 oder sogar 100 Dollar Trinkgeld gegeben.

          Zuletzt habe sich angesichts der aggressiven Rhetorik Trumps gegen illegale Einwanderer aus Zentralamerika die Stimmung bei den Mitarbeitern des Golfclubs aber verschlechtert, berichtet Morales. Vorgesetzte würden sie als „dumme illegale Migranten“ beschimpfen. „Wir haben die Beschimpfungen und Beleidigungen satt, wie er über uns redet, obwohl er weiß, dass wir ihm helfen, Geld zu verdienen“, sagte Morales über den Präsidenten.

          Nach Angaben des Forschungsinstituts Pew Research Center arbeiten in den Vereinigten Staaten rund 7,8 Millionen Migranten ohne gültige Papiere.

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