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Paul Manafort : Trump gibt umstrittenem Wahlkampfmanager noch mehr Macht

  • Aktualisiert am

Trump-Berater Paul Manafort Bild: AFP

Donald Trumps Berater Paul Manafort arbeitete nicht nur für drei frühere Präsidenten. Seine Firma soll auch Diktatoren geholfen haben. Nun übernimmt er im republikanischen Wahlkampf eine zentrale Rolle.

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          Der amerikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gibt seinem umstrittenen Wahlkampfmanager Paul Manafort noch mehr Befugnisse. Manafort solle künftig die Oberaufsicht über Trumps Wahlkampf führen und die Strategien entwerfen, berichtete der Sender ABC am Donnerstag. Corey Lewandowski, der wegen Handgreiflichkeiten gegen eine Reporterin in die Schlagzeilen geraten war, bleibe Leiter des Wahlkampfteams.

          Manafort hat eine schillernde Geschichte als Lobbyist. Er arbeitete nicht nur für die republikanischen Präsidenten Gerald Ford, Ronald Reagan und George Bush. Seine Lobbying-Firma soll auch für Diktatoren auf mehreren Kontinenten aktiv gewesen sein.

          Unter anderem sollen den Berichten von amerikanischen Medien und Menschenrechtsorganisationen zufolge der frühere philippinische Machthaber Ferdinand Marcos, der vormalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch und der einstige somalische Diktator Siad Barre zu den Auftraggebern gehört haben.

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