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Zurückgewonnene Territorien : Trump hält IS in Syrien für besiegt

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Donald Trump zeigt am Freitag den Journalisten in Florida anhand einer Landkarte die Bereiche, die der IS zuletzt unter Kontrolle hatte. Bild: Reuters

Der Islamische Staat kontrolliert nach Darstellung des amerikanischen Präsidenten keine Gebiete Syriens mehr. Die letzte Bastion des IS war am Freitag im Osten des Landes nach zweitägiger Pause wieder unter Beschuss genommen worden.

          Der Islamische Staat (IS) kontrolliert nach Darstellung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump kein Territorium in Syrien mehr. Trump präsentierte am Freitag vor Journalisten eine Landkarte der Region, die das ehemalige Ausbreitungsgebiet des IS zeigt, sowie eine zweite mit der aktuellen Lage vom Freitag. Nach dieser Karte hat der IS kein Gebiet mehr unter Kontrolle. „Gratuliere“, sagte Trump und fügte hinzu:„Ich glaube, es wird auch mal Zeit.“ Seine Sprecherin Sarah Sanders sagte dazu, der IS sei „zu 100 Prozent“ besiegt.

          Ein Vertreter der von den Vereinigten Staaten unterstützten Syrischen Demokratische Armee (SDF) hatte zuvor jedoch erklärt, es gebe noch Widerstandsnester in der letzten IS-Enklave Baghus im Osten des Landes. „Bislang gehen die Kämpfe weiter“ ,sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Die Islamisten hätten sich an zwei Stellen verschanzt.

          Die letzte Bastion des IS im Osten Syriens war am Freitagmorgen nach zweitägiger Pause wieder unter Beschuss genommen worden. Flugzeuge der internationalen Anti-IS-Koalition bombardierten die Positionen der Dschihadisten am Ufer des Euphrat nahe dem Dorf Baghus, wie die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) mitteilten, die seit Monaten die Ortschaft an der irakischen Grenze belagern.

          Die vollständige Einnahme von Baghus soll faktisch das Ende der IS-Herrschaft in der Region besiegeln. Der IS hatte 2014 weite Teile Syriens und des Irak unter seine Kontrolle gebracht und ein „Kalifat“ ausgerufen. Im Irak gilt er bereits als besiegt.

          In einer vorherigen Version hatten wir irrtümlicherweise geschrieben, dass die Aussage, der IS sei „zu 100 Prozent“ besiegt worden, von Donald Trump selbst stammt. Die Aussage stammt jedoch von seiner Sprecherin Sarah Sanders.

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