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Trump bei Waffenlobby NRA : Keine verschärften Waffengesetze – versprochen

  • Aktualisiert am

Der Zickzackkurs geht weiter: Donald Trump zeigt sich diesmal als Waffenfreund. Bild: Reuters

Donald Trump hat seinen Auftritt bei der amerikanischen Waffenlobby NRA genutzt, um ein Versprechen abzugeben. Unter ihm als Präsident Amerikas werde es keine verschärften Waffengesetze geben. Das klingt wie Wahlkampf.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat der amerikanischen Waffenlobby zugesichert, dass es unter ihm keine Verschärfungen der Waffengesetze geben wird. Mit Blick auf das in der Verfassung festgeschriebene Recht auf Waffenbesitz rief Trump den Teilnehmern des Jahrestreffens des Verbandes NRA am Freitag in Dallas zu: „Eure Rechte des zweiten Zusatzartikels sind unter Belagerung. Sie werden aber niemals unter Belagerung sein, solange ich euer Präsident bin.“

          Nach dem Schulmassaker in Parkland in Florida mit 17 Toten vor wenigen Wochen hatte Trump noch angekündigt, mit der Waffenlobby härter ins Gericht gehen zu wollen. Seine damaligen Vorschläge für verschärfte Kontrollen beim Waffenkauf erwähnte Trump indes diesmal nicht. Stattdessen erneuerte Trump seinen umstrittenen Vorschlag, Lehrer künftig mit Waffen auszustatten, um Angreifer abwehren zu können.

          Während Trumps Rede legten die Aktien der großen Waffenhersteller wie Sturm Ruger & Co. und American Outdoor Brands zu.

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