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Wahlkampf in Amerika : Harris beendet Kandidatur um Präsidentschaft

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Kamala Harris beendet ihre Kandidatur im Rennen um die amerikanische Präsidentschaft. Bild: dpa

Kamala Harris beendet vorzeitig ihre Kandidatur im Rennen um die amerikanische Präsidentschaft. Der Demokratin aus Kalifornien sind die Mittel für den Wahlkampf ausgegangen.

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          Die amerikanische Senatorin Kamala Harris ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der oppositionellen Demokraten ausgestiegen. Das gab die 55 Jahre alte Senatorin am Dienstag bekannt und begründete ihren Schritt mit fehlenden Wahlkampfmitteln. Die Politikerin mit afroamerikanischen Wurzeln hatte zwischenzeitlich als eine der aussichtsreichsten Präsidentschaftsbewerberinnen gegolten. In den vergangenen Monaten waren die Umfragewerte der früheren Staatsanwältin jedoch in den Keller gerutscht.

          Jetzt zog Harris einen Schlussstrich: „Meine Präsidentschaftskampagne hat einfach nicht die finanziellen Mittel, die wir brauchen, um weiter zu machen“, erklärte Harris. „Ich bin keine Milliardärin“, fügte sie in einer Anspielung auf reiche Mitbewerber wie den Medienmogul Michael Bloomberg hinzu. „Ich kann meinen Wahlkampf nicht selbst finanzieren.“ Im Verlauf des Vorwahlkampfes sei es immer schwieriger geworden, Spendengelder zu sammeln.

          Harris sprach von „einer der schwierigsten Entscheidungen in meinem Leben“ und versprach zugleich, den Kampf für ein gerechteres Amerika fortsetzen zu wollen. Ihr sei es immer um Gerechtigkeit für alle gegangen.

          Die Senatorin hatte zwischenzeitlich der Spitzengruppe des demokratischen Bewerberfeldes angehört. Sie hatte in der Folge aber zunehmend Probleme, sich bei bestimmten innenpolitischen Themen klar zu positionieren. Ihre Umfragewerte sanken – im Schnitt lag sie laut der Internetseite RealClearPolitics zuletzt nur noch bei 3,4 Prozent.

          In den vergangenen Monaten hatte bereits eine Reihe von demokratischen Präsidentschaftsbewerbern ihre Kandidatur niedergelegt, zuletzt am Montag der Gouverneur von Montana, Steve Bullock. Dagegen stieg mit dem früheren New Yorker Bürgermeister Bloomberg vor eineinhalb Wochen ein weiterer Kandidat in das Rennen ein. Mit Harris’ Ausscheiden bewerben sich noch 15 Kandidaten um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten.

          In Umfragen liegt der frühere Vize-Präsident Joe Biden vorne, gefolgt von den Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren sowie dem Bürgermeister Pete Buttigieg. Die Demokraten hoffen, den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl im November 2020 aus dem Weißen Haus drängen zu können.

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