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Hoffnungsträger Joe Biden : Der Kumpel aus Wilmington

  • -Aktualisiert am

Auf dem Weg ins Weiße Haus? Joe Biden versucht es nun schon im dritten Anlauf. Bild: HANNAH YOON/The New York Times/R

Joe Biden will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Sein bisher größter Vorteil: Er heißt nicht Trump. Doch das genügt vielen nicht mehr.

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          Joe Biden fehlt es nicht an Dramatik. „Meine allergrößte Sorge ist, dass Donald Trump versuchen wird, diese Wahl zu stehlen“, sagte er kürzlich in einem Videogespräch mit dem Moderator Trevor Noah. Der Präsidentschaftskandidat riss ob der schrecklichen Vorstellung die Augen weit auf, und wie so oft betonten blaues Jackett und blaues Hemd deren auffällige Farbe. Er sei stolz auf die Generäle, die den Präsidenten kürzlich kritisiert hatten, als dieser den antirassistischen Demonstranten mit militärischer Gewalt gedroht hatte, sagte Biden. Und er sei ganz sicher, dass Militärs Trump aus dem Weißen Haus eskortieren würden, falls dies nötig sei.

          Ein bisschen Drama, ein wenig Pose eines möglicherweise künftigen Oberkommandierenden, eine Prise wehrhafte Männlichkeit, und vor allem: keine schlimmen Versprecher. Der Auftritt per Videoschalte war aus Sicht von Bidens Fans ein voller Erfolg.

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