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Wahlkampf : Trump triumphiert in Indiana – Cruz schmeißt hin

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Schmeißt hin: Der texanische Senator Ted Cruz scheidet aus dem Vorwahlkampf der Republikaner aus Bild: AP

Mit deutlichem Vorsprung gewinnt der Milliardär Donald Trump die Vorwahlen in Indiana. Die Nominierung ist ihm nun kaum noch zu nehmen. Sein Rivale Ted Cruz gibt auf.

          Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat am Dienstag die Vorwahl im Bundesstaat Indiana deutlich gewonnen. Nach Hochrechnungen von Fernsehsendern erhielt Trump fast alle der 57 Delegiertenstimmen aus Indiana.

          Trumps Rivale Ted Cruz erklärte nach der Niederlage, er steige aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aus. Es sehe keinen Weg mehr, die Kandidatur zu gewinnen.

          Trump hat nach dem Sieg in Indiana bereits mehr als 85 Prozent der Delegiertenstimmen zusammen, die er für seine Nominierung braucht. Nach Schätzung von CNN hat er nun mehr als 1050 Delegierte hinter sich, die Schwelle liegt bei 1237. Damit ist der Milliardär auf Kurs, auf dem Parteitag im Sommer automatisch im ersten Wahlgang zu gewinnen und eine Kampfabstimmung zu vermeiden

          Trump gab sich nach dem Erfolg siegessicher. „Wir werden Hillary Clinton schlagen“, sagte der Multimilliardär in New York. „Sie wird keine gute Präsidentin sein. Sie hat keine Ahnung vom Handel“, sagte Trump bei einer Siegesfeier in New York. „Wir werden im November gewinnen - und wir werden hoch gewinnen.“

          Nach den erbitterten Konfrontationen im Vorwahlkampf schlug Trump versöhnliche Töne gegenüber Cruz an. Der Senator aus Texas sei ein sehr harter Konkurrent gewesen, sagte der Immobilienmogul. Cruz sei ein „zäher, smarter“ Mann und habe eine große Zukunft vor sich. „Ich beglückwünsche ihn“, sagte Trump.

          „Anzunehmender Kandidat“

          Cruz hätte die Vorwahl in dem Bundesstaat unbedingt gewinnen müssen, um Trump noch blockieren zu können. Der Senator erklärte, er habe immer gesagt, er kämpfe so lange weiter, wie es eine realistische Chance auf die Kandidatur gebe. Er müsse aber nach dem Ergebnis der jüngsten Vorwahl in Indiana am Dienstag anerkennen, dass die Wähler anderes wollten.

          Auch nach Angaben von Parteichef Reince Priebus ist Trump der „anzunehmende Kandidat“ der Republikaner für das Präsidentenamt. Das schrieb Priebus auf Twitter.

          Gleichzeitig rief er seine Partei zur Einheit auf. „Wir müssen uns alle vereinen und uns darauf konzentrieren, Hillary Clinton zu schlagen“, schrieb Priebus.

          Sanders gewinnt

          Bei den Vorwahlen der Demokraten in Indiana hat Hillary Clinton unteressen einen weiteren Etappensieg verpasst. Sie verlor mit gut fünf Prozentpunkten Rückstand gegen Bernie Sanders, den Senator von Vermont, wie mehrere amerikanische Fernsehsender berichten.

          Auf das Gesamtrennen der Demokraten hat das wenig Einfluss, weil die frühere Außenministerin und First Lady immer noch weit vor Sanders liegt. Die Vorwahl in Indiana zeigt aber einmal mehr, dass Clinton auch in ihrer eigenen Partei nicht durchgängig beliebt ist.

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