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Gegen 31 Menschen und Firmen : Amerika verhängt weitere Sanktionen gegen Iran

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Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin vor einigen Tagen in Washington. Bild: AFP

Die Vereinigten Staaten verstärken den Druck und die Sanktionen gegen Iran. Aber auch jenen, die mit den Betroffenen weiterhin Geschäfte machen, drohen Konsequenzen.

          Die amerikanische Regierung hat weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt. Das Finanzministerium setzte am Freitag 31 Menschen und Firmen mit Verbindung zur iranischen „Organisation für Verteidigung, Innovation und Forschung“ – persisch SPND abgekürzt – auf eine Sanktionsliste. Zur Begründung hieß es, die Betroffenen hätten die Bemühungen der iranischen Führung um eine Aufrüstung mit nuklearen Waffen unterstützt. Ihre Vermögen in den Vereinigten Staaten werden nun eingefroren, Geschäfte mit ihnen werden untersagt.

          Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin sagte, die Vereinigten Staaten übten weiter maximalen Druck auf das iranische Regime aus, um dieses von der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen abzuhalten. Jeder, der Geschäfte mit dem iranischen Verteidigungssektor insgesamt und mit der Organisation SPND im Besonderen mache, dem drohten Konsequenzen.

          Experten sehen die Organisation SPND als wichtige Kraft hinter dem iranischen Atomprogramm. Hochrangige Regierungsmitarbeiter sagten am Freitag, die neuen Sanktionen sollten auch die Warnung an Wissenschaftler aussenden, nicht bei der Organisation anzuheuern, weil ihnen in dem Fall spürbare Konsequenzen drohten.

          Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr den Rückzug Amerikas aus dem Atomdeal mit dem Iran verkündet. Mit dem Atomabkommen sollte der Bau einer iranischen Atombombe verhindert werden. Im Gegenzug wurden dem Iran bessere wirtschaftliche Beziehungen in Aussicht gestellt. Die Vereinigten Staaten stiegen jedoch einseitig aus dem Deal aus und verhängten wieder Wirtschaftssanktionen gegen die Islamische Republik.

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