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Plan Donald Trumps : 4000 Nationalgardisten für die Grenze

  • Aktualisiert am

Zur Unterstützung: Nationalgardisten im Jahr 2007 an der Grenze zu Mexiko Bild: AP

Der amerikanische Präsident hat seine Pläne für die Entsendung der Nationalgarde an die Südgrenze präzisiert. In einem wichtigen Punkt herrscht aber immer noch Unklarheit.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat seine Pläne für eine Stationierung der Nationalgarde an der Grenze zu Mexiko konkretisiert: Wie der Präsident am Donnerstag ankündigte, sollen 2000 bis 4000 Nationalgardisten an der Südgrenze der Vereinigten Staaten eingesetzt werden. Er deutete zudem an, dass es sich um eine lang andauernde Mission handeln könnte. Ein Großteil der Truppen werde „wahrscheinlich“ so lange an der Grenze bleiben, bis die von ihm angestrebte Grenzmauer gebaut sei.

          Die Entscheidung zur Entsendung der Nationalgarde an die Grenze hatte auch Fragen zu den Kosten des Einsatzes aufgeworfen. Das Pentagon konnte bislang keine Angaben dazu machen, woher das Geld für den Einsatz kommen soll. Trump gab zu, das Weiße Haus prüfe noch die Kosten.

          Unterdessen begann sich der von Trump heftig kritisierte Migrantenkonvoi, der ursprünglich zur amerikanischen Grenze ziehen wollte, aufzulösen. Der von einer Nichtregierungsorganisation betreute Konvoi, der überwiegend aus Menschen aus Honduras, El Salvador und Nicaragua bestand, wollte zunächst zur amerikanischen Grenze ziehen. Zuletzt kündigten die Organisatoren an, die Aktion in Mexiko-Stadt zu beenden. Trump hatte wiederholt gegen die „Karawane“ gewettert und Mexiko mit der Aufkündigung des Freihandelsabkommens Nafta gedroht. Die Auflösung sprach er auf Twitter den harten Einwanderungsgesetzen in Mexiko zu.

          Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto bezeichnete Trumps „Drohungen und mangelnden Respekt“ am Donnerstag als ungerechtfertigt. Sein Land sei weiterhin zu Verhandlungen bereit, allerdings auf Basis gegenseitigen Respekts. Er warf Trump vor, die Beziehung zwischen beiden Ländern für innenpolitische Zwecke aufs Spiel zu setzen.

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