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Trump über Nordkoreas Diktator : „Kim und ich sind verliebt“

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Sehen so Verliebte aus? Donald Trump und Kim Jong-un bei ihrem Gipfeltreffen in Singapur im Juni 2018 Bild: dpa

Von Raketenmännern zum Liebespaar? Der amerikanische Präsident stimmt ein weiteres Loblied auf den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un an.

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          Angesichts der Annäherung zwischen Amerika und Nordkorea hat der amerikanische Präsident Donald Trump dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un eine Art Liebeserklärung gemacht. „Ich war knallhart, er auch, und zwischen uns ging es hin und her“, berichtete Trump am Samstag über das Ringen um Nordkoreas atomare Abrüstung. „Und dann haben wir uns verliebt. Okay? Nein, wirklich.“

          Vor Anhängern im amerikanischen Bundesstaat West Virginia fand der 72-jährige Trump noch mehr blumige Worte für Kim: „Er schrieb mir wunderschöne Briefe, es waren großartige Briefe.“ Ihre persönliche Verbindung habe auch politisch Früchte getragen, machte Trump deutlich. Er verwies auf den von Kim angekündigten Stopp aller Atom- und Raketentests, auch wenn Kritiker dahinter bislang wenig mehr als Lippenbekenntnisse sehen.

          Dass die Zuneigung für den ob seiner martialischen Drohgebärden berüchtigten „Rocket Man“ (Trumps Spitzname für Kim) nicht jedem geheuer sein dürfte, schien dem Präsidenten durchaus bewusst zu sein. Jedenfalls nahm er die zu erwartende Kritik daran bei seinem Auftritt in einer großen Sporthalle der Stadt Wheeling gleich vorweg: „Donald Trump sagt, sie haben sich verliebt. Wie schrecklich, wie schrecklich ist das denn? Das ist so unpräsidial.“

          Ihn kümmere das wenig, erklärte Trump und richtete seinen Zeigefinger sodann auf die Menschenmenge: „Ich habe euch immer gesagt, es ist so einfach präsidial zu sein. Aber dann würden da draußen nicht 10.000 Menschen in diese prall gefüllte Arena drängen, sondern wir hätten nur 200 Leute draußen stehen.“

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