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F.A.Z.-Forum : Was wird aus dem Westen?

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2017 droht zum Schicksalsjahr zu werden. Antworten werden beim fünften F.A.Z.-Forum Sicherheitspolitik gesucht: Auf Terrorgefahr, den Aufstieg des Rechtspopulismus und immer neue Krisen in Europa und an seinen Rändern.

          2 Min.

          Terror weltweit, Russland-Krise und Flüchtlingskrise in Europa reichen für eine Sicherheitskonferenz bei weitem. Doch der Aufstieg des Rechtspopulismus zusammen mit dem Brexit und dem Aufstieg Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten haben die europäische und internationale Ordnung in den vergangenen zwölf Monaten vor neue, zusätzliche Herausforderungen gestellt. Die 5. Konferenz „Die deutsche Sicherheitspolitik in der öffentlichen Diskussion“ diskutiert am 24. Januar 2017 in Berlin die Folgen dieser internationalen Umwälzungen für die Europäische Union (EU) und für die einzelnen Staaten auf Einladung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V.

          Das Programm:

          9:30 Uhr Begrüßung

          9:40 Uhr Eröffnungsrede: Deutschlands Preis für Europa

          - Peer Steinbrück, Bundesminister a. D.

          10:10 Uhr: Aktuelle Stunde: Was wird aus dem Westen? Welche Auswirkungen haben die Präsidentschaft Trumps und die jüngsten Terroranschläge des IS auf die internationale Sicherheitsarchitektur?

          - Steven Blockmans, Centre for European Policy Studies
          - Marina Kaljurand, Außenministerin der Republik Estland a. D.
          - Aleksander Kwaśniewski, Präsident der Republik Polen a. D.
          - Moderation: Klaus-Dieter Frankenberger, F.A.Z.

          11:10 Uhr Kaffeepause

          11:45 Uhr: Zwischenruf: „Ein Schiff ist eine Waage“

          - Hanna Felder, German Naval Yards Kiel

          12:00 Uhr Studierende im Gespräch mit... Michel Friedman: Nationalismus, Populismus und Identitätspolitik. Ersetzen politische Reflexe den gesunden Menschenverstand?

          - Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Frankfurt University of Applied Sciences
          - Niklas Kossow, Hertie School of Governance
          - Kirstin P. MacLeod, London School of Economics and Political Science
          - Julian Müller-Kaler, Zeppelin Universität Friedrichshafen
          - Moderation: Lorenz Hemicker, FAZ.NET

          13:00 Uhr Mittagspause

          14:15 Uhr: Zwischenruf II: „Verantwortung bedeutet für mich …“
          - Korvettenkapitän Inka von Puttkamer, Deutsche Marine

          14:30 Uhr: Quo vadis Europa? Ist die Krise Europas eine Krise ihrer Institutionen oder ihrer Nationalstaaten?

          - Elmar Brok, Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten
          - S.E. Dr. Péter Györkös, Botschafter von Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland
          - I.E. Marta Kos Marko, Botschafterin der Republik Slowenien in der Bundesrepublik Deutschland
          - Manuel Sarrazin, Bündnis 90/ Die Grünen
          - Prof. Günter Verheugen, EU-Kommissar für die EU-Erweiterung a. D. und Vizepräsident der Europäischen Kommission a. D.
          - Moderation: Dr. Sylke Tempel, IP – Die Zeitschrift

          15:30 Uhr Kaffeepause

          16:00 Uhr Zwischenruf III: „Die Stärkung von Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz in Krisenregionen. Meine Erfahrungen aus Erbil.“

          - Franziskus Bayer, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

          16:15 Uhr: Bietet die Krise Europas eine Chance für eine gestärkte
          Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik?

          - Sevim Dagdelen, Die Linke
          - Dr. Tobias Lindner, Bündnis 90/Die Grünen
          - Julia Obermeier, CDU/CSU
          - Moderation: Michaela Küfner, Deutsche Welle

          17:15 Uhr: Zwischenruf IV: „Über das Leben im Krieg und als Flüchtling. Warum das
          Klavier zu meiner Heimat wurde.

          - Aeham Ahmad, Musiker, Beethoven-Preisträger für Menschenrechte

          17:45 Uhr: Frieden wird nie selbstverständlich. Aber wie können wir Krieg unmöglich machen?

          - Dr. h.c. Joschka Fischer, Bundesminister des Auswärtigen a. D.

          18:15 Uhr Ausklang

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