PRISM: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Datenverschlüsselung Der Spion, der mich liest

Die deutsche Politik will ein Mittel gegen die Spähaktionen der Geheimdienste gefunden haben: Kryptographie soll es richten. Doch so einfach ist das nicht - und auch keine Lösung des politischen Problems. Mehr

30.07.2013, 10:00 Uhr | Technik-Motor
PRISM

PRISM ist die Bezeichnung für ein streng geheimes Programm der amerikanischen Sicherheitsbehörde NSA (National Security Agency), das seit 2005 den weltweiten Datenverkehr überwacht und speichert.

Edward Snowden und die NSA
Anfang Juni 2013 beantragte der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden in Hong Kong Asyl und gab Reportern der linksliberalen britischen Zeitschrift The Guardian mehrere Interviews, in denen er die Existenz von PRISM öffentlich bekannt machte. Im Zuge der Enthüllungen stellte sich heraus, dass nicht nur die amerikanische NSA im großen Stil das Internet ausspionierte, sondern auch die britische GCHQ mit dem Programm Tempora und der deutsche BND mit dem Programm XKeyscore an der Überwachung beteiligt waren. Die Bundesregierung musste zugeben, dass es auch in Deutschland zu schweren Verstößen gegen den Datenschutz gekommen war. Dabei wurden innerhalb eines Monats rund 500 Millionen Metadaten erfasst und an die NSA weitergeleitet.

PRISM in Deutschland
Die Software PRISM wurde infolge des "Protect America Act" entwickelt und erlaubt eine lückenlose Überwachung der elektronischen Kommunikation. So kann die NSA Telefonate über Skye verfolgen, die Eingabe von Suchbegriffen bei Google oder die Aktivitäten bei Facebook. Auch in Deutschland löste die Affäre ein breites Echo aus. Die Ansichten waren dabei jedoch geteilt. Während sich viele Deutsche über die Missachtung der Privatsphäre empörten, fanden vor allem ältere Bürger die Überwachung des Internets zum Schutz der Bevölkerung vor Terrorakten richtig.

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