„Freiheitsdienst“, Wehrpflicht oder Gesellschaftsjahr?
Um Deutschland zu verteidigen, braucht es Soldaten. Doch die fehlen. Welche Vorschläge gibt es, um daran etwas zu ändern? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Bundeswehr braucht Nachwuchs – deshalb drehen Soldaten beschönigende Videos über ihren Alltag. Die Realität in den Kasernen ist meistens trister.
Um Deutschland zu verteidigen, braucht es Soldaten. Doch die fehlen. Welche Vorschläge gibt es, um daran etwas zu ändern? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Aufgrund von Personalproblemen befürwortet die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) ein verpflichtendes „Gesellschaftsjahr“ für Männer und Frauen. Das Gesellschaftsjahr soll bei der Bundeswehr oder im gesellschaftlichen Bereich absolviert werden.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl bilanziert massive Personalprobleme in der Bundeswehr. Die Soldaten sind im Schnitt älter als früher, ihre Zahl ist gesunken. Zu viele Dienstposten bleiben unbesetzt.
Die Bundeswehr braucht dringend weibliche Vorbilder, doch sie macht es Frauen nicht gerade leicht. Lara Weyland ist dennoch Offizierin geworden. Wie hat sie das geschafft?
Selbst die politische Konkurrenz hält Rolf Mützenich für nett. Da fällt kaum auf, wie mächtig der Pazifist geworden ist. Setzt sich der SPD-Fraktionschef auch in der Russlandpolitik durch?
Wenn der Wehrdienst kommt, sollten dann auch Frauen verpflichtet werden? Befürworter argumentieren mit Geschlechtergerechtigkeit. Doch die Diskussion lässt einen zentralen Punkt außen vor.
In der Bundeswehr gibt es bislang nur männliche Dienstgrade. Manche Soldatinnen wollen das für mehr Gleichberechtigung ändern. Andere hängen an der Einheitlichkeit.
Boris Pistorius hat lange an einem neuen Wehrdienstmodell gearbeitet und musste dabei auch auf Widerstände aus dem Kanzleramt reagieren. Nun hat er seine Ideen präsentiert. Die Union spricht von einem bloßen „Torso“.
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat sein Konzept für einen neuen Wehrdienst vorgestellt. Dafür hat das Verteidigungsministerium auch Modelle anderer europäischer Staaten geprüft. Ein Überblick.
Verteidigungsminister Pistorius und die CDU erwärmen sich für ein Wehrpflicht-Modell wie in Schweden. Aber würde es auch in Deutschland funktionieren?
Aktuell liegt der Frauenanteil in den Streitkräften bei nur etwas mehr als 13 Prozent. Seit Jahren verfehle die Bundeswehr ihre selbstgesteckten Ziele, bemängelt die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl.
Laut der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Eva Högl, habe die Bundeswehr „immer noch von allem zu wenig“. Zusammen mit den Partnern sei sie aber in der Lage, ihren Verpflichtungen zur Landes- und Bündnisverteidigung nachzukommen.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl sieht Silberstreifen am Horizont, doch Sorgen um Material, Personal und Infrastruktur bestimmen den Alltag. Vollständig einsatzbereit sind die Streitkräfte demnach noch nicht.
Die Debatte, Soldaten ohne deutschen Pass in die Truppe aufzunehmen, nimmt Fahrt auf. Auch Strack-Zimmermann spricht sich dafür aus. Sie ist überzeugt, dass viele Ausländer Interesse an der Bundeswehr hätten.
Seit einem Jahr führt Boris Pistorius das Verteidigungsministerium. Er ist der letzte Sozialdemokrat, der noch beliebt ist im Land. Dabei kann er auch nicht alle Probleme lösen.
Berlin bereitet sich auf Silvesterkrawalle vor, Jobverweigerer müssen mit harten Sanktionen rechnen und ein Hobby-Namensforscher veröffentlicht seine Statistik. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker.
Sozialdemokratische Verteidigungspolitiker hatten in ihrer Partei schon immer einen schweren Stand. Die von Kanzler Scholz ausgerufene Zeitenwende hat daran nichts geändert.
Für den Vorstoß von Boris Pistorius, neue Modelle für einen Wehrdienst zu prüfen, gab es Kritik von FDP und SPD. Die Wehrbeauftragte des Bundestages stellt sich nun auf seine Seite – und fordert eine „Entkrampfung“ der Debatte.
Zehn Bundesbeauftragte haben einen Aufruf gegen Straftaten aus Hass veröffentlicht. „Menschen in Deutschland dürfen niemals wieder diskriminiert, herabgesetzt oder bedroht werden“, heißt es darin.
Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, hat sich für die Einführung eines jährlichen Veteranen-Tages ausgesprochen. Bundeswehrsoldaten, die in Auslandseinsätzen waren, verdienten mehr Wertschätzung.
Beispielhaft nennt Eva Högl die Beschaffung von persönlicher Ausrüstung für Soldatinnen und Soldaten: Erstes Material ist laut der Wehrbeauftragten bereits angekommen.
Etwa um 20.000 Soldaten soll die Bundeswehr anwachsen. Ob das bis 2031 klappt, hält die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD), für fraglich. Aus ihrer Partei kommen weiter Forderungen nach einer allgemeinen Dienstpflicht.
Die Wehrbeauftragte Eva Högl möchte mehr Kooperation zwischen Schulen und der Bundeswehr. Verteidigungsminister Boris Pistorius erwägt schon länger Praktika bei der Truppe zur Anwerbung junger Menschen.
Bei der Bundeswehr will man die Militärübung „Air Defender“ nicht als Warnung an Russland verstanden wissen. Trotzdem üben die Soldaten, wie die NATO einen Drohnenangriff abwehrt.
Die Bundeswehr leidet unter fehlendem Nachwuchs. Nun schlägt die Wehrbeauftragte vor, künftig alle jungen Menschen eines Jahrgangs zur Musterung einzuladen. Die Aussetzung der Wehrpflicht will sie aber nicht rückgängig machen.
Verteidigungsminister Pistorius kündigt an, das Soldatengesetz ändern zu lassen. „Diejenigen, die nachweislich gegen unsere Verfassung arbeiten“, sollen dann einfacher aus dem Dienst entfernt werden können.
Die Bundeswehr hat laut einem Bericht Schwierigkeiten, eine der NATO zugesagte Division aufzustellen. Es mangelt offenbar an militärischem Gerät.
Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, hält eine Erhöhung des laufenden Haushalts für die Bundeswehr für erforderlich. Das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro reiche nicht aus.
Die Wehrbeauftragte zählt in ihrem Bericht gravierende Mängel auf, die die Einsatzfähigkeit der Truppe beeinträchtigen. Vom Sondervermögen sei bislang nichts bei den Soldaten angekommen.
Die Wehrbeauftragte stellt ihren Jahresbericht vor. Beim Bildungsgipfel geht es um die vielen Probleme an Schulen – doch viele Minister boykottieren das Treffen. Und Studenten können 200 Euro vom Staat beantragen. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Ampelkoalition streitet darüber, wie Deutschland schneller vorankommen kann. 25 Beispiele, wo es im Land quälend langsam zugeht – und furchtbar kompliziert.
Der Wechsel im Verteidigungsministerium war holprig und unübersichtlich. Am liebsten hätte Christine Lambrecht schon früher aufgehört. Doch dann wurde es kompliziert. Eine Chronologie der Ereignisse.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht beklagt die „mediale Fokussierung auf meine Person“. Wer ihr nachfolgen wird, soll erst am Dienstag verkündet werden. Bundeskanzler Scholz sagt, er habe schon eine „klare Vorstellung“.
Selbst in der Ampel wird das politische Ende von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht als ausgemachte Sache behandelt. Amtlich verkündet ist es nicht. Am Montag könnte es mehr Klarheit geben.
Der Generalsekretär der NATO, der Außenbeauftragte der EU und die Verteidigungspolitikerinnen der Ampelkoalition sind sich einig: Europa braucht neue Waffenschmieden.
Die 100 Milliarden Euro Sondervermögen reichten bei weitem nicht für die Modernisierung der Bundeswehr, kritisiert Högl. Sie fordert mehr Geld, neue Produktionslinien. Und Soldaten sollen ihre Panzer auch selbst reparieren dürfen.