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Terror : Amerika warnt vor Anschlägen in Malaysia und Kenia

  • Aktualisiert am

Nach dem Anschlag von Riad, Furcht vor neuen Attentätern Bild: AP

Terroristen der Abbu Sayyaf-Gruppe könnten in der malaysischen Provinz Sabah zuschlagen, teilte das Außenministerium in Washinton mit. Es rief Amerikaner in der Region zu äußerster Vorsicht auf.

          Nach dem schweren Terroranschlag in Saudi-Arabien hat die amerikanische Regierung am Mittwoch vor möglichen Anschlägen in Malaysia und im ostafrikanischen Kenia gewarnt.

          Terroristen der Abbu Sayyaf-Gruppe könnten in der malaysischen Provinz Sabah zuschlagen, teilte das Außenministerium am Mittwoch mit. Es rief Amerikaner in der Region zu äußerster Vorsicht auf. Die Gruppe operiere im Süden der Philippinen, unweit von Malaysia.

          Problemzone Ostafrika

          Nach Informationen der Regierung in Washington könnte ein Anschlag in Kenia gegen amerikanische oder westliche Einrichtungen geplant sein. Die kenianische Regierung könnte möglicherweise nicht in der Lage sein, ein solches Attentat zu verhindern, hieß es. Im November vergangenen Jahres war ein Anschlag auf ein israelisches Charterflugzeug in der kenianischen Hafenstadt Mombasa fehlgeschlagen. Am selben Tag waren bei einem Bombenattentat in einem Hotel der Stadt 15 Menschen getötet worden. Zudem warnte Washington vor möglichen Anschlägen in Ostafrika im Allgemeinen.

          Nach Angaben des Ministeriums ist in den Ländern Südostasiens jederzeit ein Anschlag im Stil der Attacke von Bali möglich. Dort hatten Terroristen im vergangenen Oktober eine bei Touristen populäre Bar in die Luft gesprengt. Dabei kamen rund 200 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen Australier. Ein solcher Anschlag sei auch in Malaysia möglich, warnt das Ministerium. Dort operiere unter anderem die Gruppe Jemah Islamija, die Washinton im Oktober vergangenen Jahres auf die Terrorliste setzten.

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