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Tebartz-van Elst im Vatikan : Neuer Job, neuer Bart, neue Brille

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Franz-Peter Tebartz-van Elst im Vatikan (im April 2015) Bild: Getty

Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird nun auch offiziell im Verzeichnis der Vatikan-Mitarbeiter geführt. Er zeigt sich im neuen Outfit: mit Vollbart und markiger Brille.

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          Franz-Peter Tebartz-van Elst, der frühere Limburger Bischof, steht nun auch offiziell im Verzeichnis vatikanischer Mitarbeiter. Außerdem zeigt er sich neuerdings im veränderten Outfit – mit Vollbart und neuer Brille. In dem in dieser Woche veröffentlichten „Päpstlichen Jahrbuch“ ist er als „Delegat für Katechese“ des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung aufgeführt. Sein Name steht unter dem des Sekretärs, des kolumbianischen Erzbischofs Jose Octavio Ruiz Arenas, der zweiter Mann der Behörde ist. Deren Leiter ist der italienische Erzbischof Rino Fisichella.

          Tebartz-van Elst war schon im Dezember von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin auf diesen eigens für ihn geschaffenen Posten berufen worden. Das geschah mit Billigung des Papstes. Offiziell mitgeteilt wurde die Personalie vom vatikanischen Presseamt nicht. Ende März hatte Tebartz-van Elst seine Arbeit in Rom aufgenommen. Der Rat war 2010 von Papst Benedikt XVI. gegründet worden. Er soll neue Wege entwickeln, die christliche Botschaft in modernen Gesellschaften zu verkünden. Papst Franziskus hat die Behörde vor kurzem zusätzlich mit der Vorbereitung des im Dezember beginnenden außerordentlichen Heiligen Jahres beauftragt.

          Tebartz-van Elst hatte im Oktober 2013 dem Papst seinen Rücktritt vom Amt des Limburger Bischofs angeboten. Neben einer von vielen als autoritär empfundenen Amtsführung hatte die Empörungswelle über die Baukosten der Limburger Bischofsresidenz in Höhe von etwa 31 Millionen Euro und deren Verschleierung entscheidend zu diesem Schritt beigetragen. Papst Franziskus nahm den Rücktritt am 26. März 2014 offiziell an. Schon damals teilte der Vatikan mit, Tebartz-van Elst werde „zu gegebener Zeit“ mit einer anderen Aufgabe betraut. Im September hatte der Bischof Limburg verlassen und war zunächst in eine Privatwohnung nach Regensburg gezogen.

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