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Syrien : Regierungstruppen werfen Fassbomben aus Helikoptern

  • Aktualisiert am

Kämpfer der Aufständischen in Aleppo (26. Dezember) Bild: REUTERS

In Aleppo sollen mindestens 20 Menschen bei einem Angriff auf einen Markt und ein Krankenhaus getötet worden sein. Fassbomben sind mit Sprengstoff und Nägeln gefüllte Fässer.

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          Syrische Regierungstruppen haben am Samstag sogenannte „Fassbomben“ aus Helikoptern auf einen Markt und ein Krankenhaus in der nördlichen Metropole Aleppo abgeworfen. Dabei wurden mindestens 20 Menschen getötet, unter ihnen eine Frau und zwei Kinder, wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mitteilte. Die Opferzahl könnte noch steigen, hieß es.

          Bei Fassbomben handelt es sich um Fässer, die mit Sprengstoff und Nägeln gefüllt sind und aus Hubschraubern abgeworfen werden. Sie entfalten eine breite Streuwirkung und töten deshalb immer wieder viele Zivilisten. Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al Assad setzen sie neuerdings zunehmend in den von den Rebellen kontrollierten Teilen Aleppos ein.

          Unterdessen haben Regierungstruppen offenbar dutzende islamistische Rebellen getötet. Wie die libanesische Tageszeitung „Daily Star“ unter Berufung auf staatliche syrische Medien am Samstag berichtete, ereignete sich der Angriff auf die Kämpfer der Al Qaida nahestehenden Rebellengruppe Jabhat al Nusra am Freitagmorgen nahe des christlichen Bergdorfes Maalula. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte den Bericht, das staatliche syrische Fernsehen strahlte Bilder der getöteten Rebellen aus.

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