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Syrien : Assads Truppen töten angeblich dutzende Zivilisten

  • Aktualisiert am

Dies Bild zeigt angeblich von Assads Truppen am Donnerstag angerichtete Zerstörungen in Damaskus. Bild: Reuters

Bei Luftangriffen durch Truppen des syrischen Machthabers Assad sollen mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen sein. Menschenrechtler sprechen von weiteren 175 Verletzten.

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          In Nordsyrien sind bei Luftwaffenangriffen auf eine von IS-Extremisten kontrollierte Stadt zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben von Einwohnern sowie der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben mindestens 45 Zivilisten, etwa 175 weitere wurden verletzt. Einwohner berichteten von Fassbombenabwürfen durch Kampfflieger und Hubschrauber über Wohn- und Industriegebieten der Stadt Al-Bab, die nordwestlich von Aleppo liegt. Al-Bab war bereits wiederholt das Ziel von heftigen Angriffen der Regierungstruppen, seit die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten Luftschläge gegen die Extremistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien fliegen.

          Der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle zufolge haben die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad in den vergangenen drei Tagen ihre Attacken auf Rebellengebiete verstärkt. Bei insgesamt mehr als 470 Luftangriffen seien insgesamt zumindest 110 Zivilisten getötet worden. Attackiert wurden den Angaben zufolge auch Vororte der Hauptstadt Damaskus, die sich in der Hand von Rebellen befinden.

          Der Bürgerkrieg in Syrien tobt seit mehr als drei Jahren. Schätzungen zufolge kamen bereits mehr als 200.000 Menschen dabei ums Leben. Millionen Syrer sind auf der Flucht.

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