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Südkorea : Park Geun-hye wegen Korruption angeklagt

  • Aktualisiert am

Südkoreas ehemalige Präsidentin Park Geun-hye vor einer Vernehmung Ende März in Seoul Bild: AFP

Sie soll Millionen von koreanischen Unternehmen angenommen und streng vertrauliche Regierungsdokumente weitergegeben haben. Nun steht der Prozessauftakt gegen Südkoreas ehemalige Präsidentin bevor.

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          Südkoreas ehemalige Präsidentin Park Geun-hye ist am Montag angeklagt worden, unter anderem wegen Korruption. Das teilte die Seouler Staatsanwaltschaft mit. Park Geun-hye wird vorgeworfen, sie habe gemeinsam mit ihrer Jugendfreundin Choi Soon-sil Millionenbeträge von koreanischen Unternehmen, darunter Samsung und Lotte, erhalten. Diesen seien im Gegenzug politische Gefälligkeiten gewährt worden. Zudem wird der ehemaligen Präsidentin vorgeworfen, streng vertrauliche Regierungsdokumente an ihre Jugendfreundin weitergegeben zu haben und unliebsame Kulturschaffende systematisch von Subventionen abgeschnitten zu haben.

          Es wird erwartet, dass der Prozess gegen Park kommende Woche beginnt und bis zu sechs Monate andauern könnte. Während der gesamten Prozessdauer wird die 65 Jahre alte ehemalige Politikerin in Haft bleiben.

          Der Skandal um Park und ihre Freundin wühlte das Land monatelang auf. Im Dezember hatte das Parlament ein Amtsenthebungsverfahren gegen Park eingeleitet, am 10. März musste sie endgültig ihr Amt räumen. Damit verlor sie auch ihre Immunität und war anschließend verhaftet worden.

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