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Studie zur Religionsfreiheit : Ein Menschenrecht in Gefahr

Gottesdienst: In einer protestantischen Untergrundkirche in China Bild: Getty

Die Religionsfreiheit scheint Menschen immer unwichtiger zu sein, dabei nehmen schwerwiegende Verletzungen stark zu, wie eine Studie zeigt. Was wird zum Schutz der Gläubigen unternommen?

          Als in den vergangenen Tagen in Deutschland an die Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 70 Jahren erinnert wurde, war der Artikel 18 dieses Dokuments zumeist kaum mehr als eine Fußnote: die Religionsfreiheit. Darin heißt es: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.“ Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov betrachten heute nur 54 Prozent der Deutschen die Religionsfreiheit als „sehr“ oder „äußerst wichtig“, für die Menschenrechte allgemein trifft dies auf 77 Prozent zu.

          Thomas Jansen

          Redakteur in der Politik.

          Dabei hat sich die Lage der Religionsfreiheit in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Religionsfreiheit weltweit 2018“ des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. Von den 196 untersuchten Ländern gibt es der Studie zufolge in 38 Ländern „schwerwiegende Verletzungen der Religionsfreiheit“. In 21 Ländern findet demnach eine „Verfolgung“ religiöser Minderheiten statt, in 17 Ländern gibt es Diskriminierungen. Unter „Verfolgung“ verstehen die Autoren die „aktive Ausübung von Gewalt und Unterjochung“ durch den Staat, gesellschaftliche Gruppen oder Terroristen. Dazu zählen Morde, rechtswidrige Inhaftierungen, Zwangsexil, auch Beschädigung und Enteignung von Besitz. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem China, Indien, Syrien, Burma, Saudi-Arabien, Nordkorea sowie die Palästinensergebiete.

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          Karsamstagsmesse in Peking: In China leben schätzungsweise rund zehn Millionen Katholiken, sie werden mitunter verfolgt. Uigurische Muslime müssen sogar in Umerziehungslager.

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