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Streit in Rom : Die abtrünnigen deutschen Bischöfe

Deutsche Bischöfe beim Ad-limina-Besuch im Petersdom im Vatikan am 14. November 2022. Bild: Cristian Gennari/Romano Sicilian

Das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche in Deutschland und dem Vatikan ist seit mehr als sechzig Jahren angespannt. Man schenkte sich nichts. Warum ist das so?

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          Julius Kardinal Döpfner schenkte dem Papst nichts. An Paul VI. richtete er 1974 als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz folgende Sätze: „In Briefen und Gesprächen ist oft zu hören: ,Treue zu Rom ist schwer geworden.‘ Der Autorität des Heiligen Stuhls droht eine Belastungsprobe, die sich allzu leicht auch auf disziplinäre und religiöse Fragen ausweiten könnte.“

          Daniel Deckers
          in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.

          Waren die Bischöfe in Deutschland also schon vor fünfzig Jahren nicht mehr romtreu, wie es ihnen von Bischöfen aus aller Welt entgegenschallt? Und waren die Katholiken hierzulande auf dem besten Weg, zu den Protestanten überzulaufen, wie Papst Franziskus raunt? Hier eine Antwort.

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