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Bekommt „unbekannte” Schützenhilfe: Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU)

Saarbrücken : Karikaturen gegen Rot-Rot

Dass das Saarland das Land der Vereine sei, betont man dort bei jeder Gelegenheit - doch der Fall von Vereinsmeierei, der jetzt den Wahlkampf an der Saar belebt, dürfte die Freude an Geselligkeit mancherorts trüben: Ein mysteriöses Bündnis schaltet Anzeigen gegen Rot-Rot - und die CDU weiß von nichts.
„Eklatanter Verstoß gegen die Menschenwürde”

Fellbach : Flatrate im Bordell

Das Schwabenland ist in Aufruhr: Nach Berlin, Wuppertal und Heidelberg besitzt nun auch der Stuttgarter Vorort Fellbach ein Bordell mit Flatrate. Sogar der Kanzlerin ist das schon zu Ohren gekommen.
Computersimulation der von den Baseler Architekten Herzog & de Meuron geplanten Erweiterung des Museums Küppersmühle in Duisburg

Duisburg : Gläserne Krone am Wasser

Wenn Essen im kommenden Jahr stellvertretend für das ganze Ruhrgebiet europäische Kulturhauptstadt wird, will sich Duisburg als „Hafen der Kulturhauptstadt“ präsentieren. Ein spektakulärer Erweiterungsbau des Kunstmuseums Küppersmühle im Duisburger Innenhafen soll als „Symbol des nachhaltigen Wandels durch Kultur“ dienen.

Was Corona lehrt : Triage braucht ein Gesetz

Wen zuerst behandeln, wenn die Intensivbetten nicht ausreichen? Seit der Coronakrise ist Triage eine gesamtgesellschaftliche Frage. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat Intensivmediziner zu ihren Erfahrungen befragt.

Emirate und Israel : Interessen statt Ideologie

Die neue Machtbalance im Nahen Osten macht die Normalisierung mit Israel möglich. Doch das Thema Palästina bleibt in Arabien emotional aufgeladen.

Corona-Politik : Die Aerosole der Freiheitsapostel

Corona fordert den Gemeinsinn heraus. Das funktioniert erstaunlich gut. Gefährdet wird dieser Erfolg aber durch einen falschen Begriff von Freiheit.

Coronazahlen auf Höchststand : Infektionsrisiko Berlin

Trotz der höchsten Zahl an Corona-Infizierten aller Bundesländer unternimmt Berlin nur das Allernötigste. Nun wird sogar ein Bundesliga-Spiel mit tausenden Zuschauern erlaubt. Das bestärkt Corona-Leugner.

Trump-Biden-Duell : Die Latte lag zu niedrig

Der Präsident verbreitet Verschwörungstheorien, verkauft sich als neuer Abraham Lincoln und preist sich nach 220.000 Toten als Bezwinger der Pandemie. Das soll gesittet sein?

Neuer Corona-Höchststand : Deutschland hat es in der Hand

Über Nacht sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf einen neuen Höchststand geschnellt. Aber Zustände wie in den Nachbarländern lassen sich verhindern – noch ohne Lockdown.

Anschlag in Dresden : Ein Angriff auf uns alle

Wer mit mörderischer Gewalt gegen den freien Staat vorgeht, muss bekämpft werden. Und wer auf unfassbare Weise sein Gastrecht missbraucht, kann nicht bleiben.

Doch wieder Brexit-Verhandlung : Die Zeit für Spielereien ist vorbei

Boris Johnson hat sein Theater beendet. Großbritannien spricht doch wieder mit der EU über das künftige Verhältnis. Das ist gut so. Die Trennung wird auf der Insel schmerzlich genug.

Staatstrojaner : Geheimdienste brauchen die nötigen Mittel

Bürgerrechte? Es ist keinem Bürger zu erklären, warum Geheimdienste nicht aus gebotenem Anlass Nachrichten in Medien mitlesen sollen, die jedes Kind nutzt.
Noch zu sehen: St.Katharinen

Hamburg : Aus der Sicht, aus dem Sinn?

Seit einigen Jahren verhindert ein Gebäude den Blick auf den Michel. Nun droht der Katharinenkirche ein ähnliches Schicksal. Ein Haus soll gebaut werden, das die Sicht von der Innnenstadt aus auf den Kirchenturm nehmen würde.
Am FKK-Strand auf der Insel Usedom

Insel Usedom : Achtung, Nacktbader

Seitdem der Grenzzaun am Strand auf der Insel Usedom zwischen Swinoujscie und dem Ostseebad Ahlbeck verschwand, sorgte die Freikörperkultur der Deutschen bei einigen Polen für Erstaunen. Hinweisschilder vor den FKK-Stränden sollen nackte Tatsachen befrieden.
Schwer auszubügeln: Exponentielle Flauheit im Magen

Fraktur : Flau im Magen

In der Corona-Krise tut Lüften not. Das gilt auch für den Wortschatz.

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  • Verlustbringer: Das Fünf-Sterne-Hotel auf dem Obersalzberg

    Berchtesgaden : Was die Bayern LB anfasst ...

    Ein Luxushotel auf dem Berchtesgadener Obersalzberg gehört der Bayern LB - und beschert der Landesbank und damit dem Freistaat seit vier Jahren Millionenverluste. Mit dem Hotelbau sollte der historisch kontaminierte Ort als ein Platz erhabener Naturerlebnisse rehabilitiert werden.
  • Idylle an der Fulda

    Kassel : Gitter am Fluss

    Die Fulda durchzieht die Stadt Kassel. Ein Idyll. Nun aber sollen dort Bautrupps anrücken. Auf einem zehn Meter breiten Streifen zwischen den Bootshäusern und ihren Stegen, soll ein Uferweg mitsamt eines Zauns entstehen. Das weckt Unmut und Protest.
  • Fü Schulministerin Barbara Sommer „sind Schießstände in Schulen nicht wünschenswert”

    Holzwickede : Schützen in der Schule

    Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass der Bürgerschützenverein zu Holzwickede gehört wie das Rathaus, die Kirche und die Schule - in deren Keller der Verein seinen Schießstand hat. Dreißig Jahre lang regte sich niemand darüber auf. Nun hat sich das geändert.
  • Stuttgart : Ungepflegt ins Tal

    Die „Stäffele“ gehören zu den Wahrzeichen Stuttgart. Die Stadt geizt aber mit Geld, wenn es um die Sanierung und Instandhaltung derselben geht. Bei den 400 Treppenanlagen mit insgesamt 25.000 Stufe werden schöne Details „wegrepariert“. Dabei könnten sie Oasen in der Stadt sein.
  • Tausende Plattenbauten werden im Osten „zurückgebaut”

    Hoyerswerda : Wiedersehen am WK 8

    In der Hoyerswerdaer Neustadt treffen sich ehemalige Plattenbau-Bewohner, um nach Spuren ihrer Kindheit zu suchen. Tausende Menschen haben ihre Heimatstadt verlassen, viele - einst moderne - Wohnblöcke sind längst verschwunden.
  • 120 Häuser sollen in der nächsten Zeit abgerissen werden, um vor dem Stahlwerk einen Grüngürtel zu schaffen

    Duisburg : Stadtumbau am Hochofen

    Im Schatten der Hochöfen des Stahlwerks will Duisburg im Stadtteil Bruckhausen einen „Park vor der Haustür“ schaffen. Auch Gebäude, die gleichsam Denkmäler der industriellen Revolution sind, werden verschwinden. Zeit für Wehmut?
  • Wasser zu Wein

    Villingen-Schwenningen : Zurück zu den Quellen

    Für elf Millionen Euro wurden die Neckarquelle und ein etwa drei Kilometer langes Flussbett wiederhergestellt. Es ist Teil eines Renaturierungskonzeps.
  • Emsdetten : Falscher Ort für einen Schießstand

    In Emsdetten wollte eine Holding eine unterirdische Schießanlage einrichten - an dem Ort also, an dem es im Jahr 2006 zu einem Amoklauf gekommen war. Dagegen wurde so lange opponiert, bis die Pläne fallen gelassen wurden.
  • Binz : Platznot in der Diaspora

    In Binz gibt es etwas Seltenes: Ein Gotteshaus ist zu klein geworden. Nun soll es erweitert werden.
  • Sport oder exzessive Gewalt?

    Köln : Kampf um die Prügelei

    Am 13. Juni prügeln sich in Köln die starken Männer. Im Stehen und im Liegen, umzäunt von einem Käfig. Das amerikanische Unternehmen „Ultimate Fighting Championship“ lässt seine Athleten zum ersten Mal in Deutschland kämpfen. In Köln regt sich dagegen immer mehr Protest.
  • Guter Ton unter Völkern

    Büren : EU lässt Alphörner klingen

    Wer im Almetal unterwegs ist, dem möchte Büren etwas Alpengefühl vermitteln. Für 10.000 Euro hat die Kommune Alphörner angeschafft. Nach einigem Hin und Her konnte Büren auch die EU von der Investition überzeugen und bekam aus dem Programm „Leader-Plus“ immerhin die Hälfte des Anschaffungspreises gefördert.
  • Comic-Freundin

    Berlin : Gerecht und billig

    Wurde bei Lucky Luke schon die Privatisierung der Justiz vorweggenommen? Der selbsternannte Richter Roy Bean sitzt im Comic in einem Saloon zu Gericht und hat den Wahlspruch „Gerechtigkeit und kühles Bier“. Ingrid Schmidt, die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, kam jetzt in Berlin darauf zurück.
  • Stavenhagen : Zurück in die Parteilosigkeit

    Bernd Mahnke, 55 Jahre alt, ist seit 1984 Bürgermeister in der mecklenburgischen Stadt Stavenhagen. 1991 trat er in die CDU ein, nun trat er wieder aus ihr aus. Er wirft der Fraktion vor, praktisch alle seine Vorhaben abgelehnt zu haben. Die Partei scheint erleichtert zu sein.
  • Wer Ohren hat, der höre!

    Leipzig : Nicht weghören

    Studenten aus Leipzig und Hannover haben einen „Audio-Guide“ erarbeitet, der durch Leipzig führt. An einigen der Stationen wurden rechtsradikal motivierte Gewalttaten verübt; aber auch das örtliche NPD-Büro oder der inzwischen geschlossene Laden der Kleidermarke „Thor Steinar“ sind den Studenten Beiträge wert gewesen.
  • München : Skandal im Sperrbezirk?

    Bisher begehen Freier, die wegen ihrer Behinderung nicht in Bordelle gehen können, eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie Prostituierte in Sperrbezirken - etwa bei sich zu Hause oder in Behinderteneinrichtungen - treffen. In München wird nun darüber diskutiert, ob man das ändern sollte.
  • Kein Vorbild, zu gefährlich

    Saarbrücken : Keine Küsse

    Auf einen wichtigen Teil des saarländischen Savoir-vivre müssen Abgeordnete, Landtagsbeschäftigte und Journalisten in Saarbrücken seit Montag verzichten. Um eine Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern, hat der Landtagsdirektor eine Rundverfügung erlassen, die auch ein Verbot von Küsschen vorsieht.
  • Das letzte Refugium?

    Norderney : Armes Inselkrankenhaus

    Das Krankenhaus Norderney, das einzige auf einer ostfriesischen Insel, ist in Gefahr, geschlossen zu werden. Bewohner wie Gäste kämpfen dagegen.
  • Als Waffe missbraucht

    Düsseldorf : Freiburg als Vorbild

    Das Düsseldorfer „Städtchen“ ist eine Partymeile, doch die Altstadt hat auch ihre Schattenseiten: Immer wieder kommt es zu Schlägereien unter alkoholisierten Jugendlichen, gegen die die Stadt nun verstärkt vorgehen will. Als Vorbild dient Freiburg im Breisgau.
  • Wo ein Bauer, da ein Dorf

    Sierksdorf : Wann ist ein Dorf ein Dorf?

    Jüngst hatte das Bundesverwaltungsgericht am Beispiel Roges, das einige Kilometer von der Ostsee entfernt liegt, zu entscheiden, was ein deutsches Dorf ausmacht.
  • Verstärkung naht

    Köln : Lauter Verluste

    Die größte und jedenfalls nach ihrer eigenen Wahrnehmung wichtigste Kommune Nordrhein-Westfalens ist nicht mehr Millionen-Metropole. Oder doch? Es kommt darauf an, wie man rechnet.