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Stichwort : Die Nobelpreise

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Alfred Nobel Bild: dpa

Explosiver Preis: Seit 1891 verleiht die Nobelstiftung Preise an Forscher, die „zum Nutzen der Menschheit wirken“. Das Preisgeld stammt aus den Zinsen aus Dynamit-Gewinnen.

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          Um den Nobelpreis und mit ihm Ruhm, Ehre und Preisgeld zu bekommen, müssen Forscher den Vorgaben im Testament Alfred Nobels genügen. Sie müssen „der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben“.

          Der Schwede Nobel machte mit seiner Erfindung aus dem Jahr 1866, dem Sprengstoff Dynamit, ein Vermögen. Die Zinsen daraus wollte er Menschen zukommen lassen, die in den Fächern Physik, Medizin, Chemie, Literatur und für den Frieden Überdurchschnittliches bewirkt haben. Jeweils an seinem Todestag, dem 10. Dezember, wird den Preisträgern eine Medaille, ein Diplom und das Preisgeld von umgerechnet zwei Millionen Mark überreicht.

          Anforderungen aus dem Testament

          Die Anforderungen dafür sind hoch: Der Friedensnobelpreisträger muss für die Verbrüderung der Völker, die Verringerung von Soldaten oder für Friedenskongresse gewirkt haben. Im Jahr 2001 ist Kofi Annan Favorit für diesen Preis. In der Literatur wollte Nobel Menschen ausgezeichnet sehen, die in „idealistischer Richtung“ gearbeitet haben. In den Naturwissenschaften und Medizin zeichnet der Preis die wichtigste Entdeckung, Erfindung oder Verbesserung aus. Das Testament vom 27. November 1895 gibt die Richtlinien vor, nach der die Stiftung auswählt.

          Seit 1891 vergibt die Nobelstiftung die Preise. 1968 kam auf Drängen der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften Preis für Wirtschaftswissenschaften dazu. Dieser Preis gleicht in Zielrichtung, Verfahren und Preisgeld den anderen Nobelpreisen. Die Bank of Sweden vegibt ihn im Andenken an Alfred Nobel. Außer dem Friedenspreis, der in Oslo überreicht wird, werden sie in Stockholm übergeben.

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