https://www.faz.net/aktuell/politik/steinmeier-verschiebt-reise-in-die-ukraine-kurzfristig-18401909.html

Steinmeier sagt Reise nach Kiew ab : Steinmeier verschiebt Reise in die Ukraine kurzfristig

  • Aktualisiert am

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist vorerst nicht in die Ukraine. Bild: dpa

Sicherheitsgründe lassen den Bundespräsidenten seinen geplanten Besuch in der Ukraine verschieben. Kritik kommt aus der FDP und der CDU.

          2 Min.

          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen für Donnerstag geplanten Besuch in der Ukraine kurzfristig abgesagt. Wegen der La­ge in der Ukraine waren Sicherheits­bedenken geltend gemacht worden. Die Reise soll bald nachgeholt werden. Am Donnerstag telefonierten Steinmeier und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Anschließend hieß es in einer Mitteilung des Bundespräsidialamts, beide Präsidenten freuten sich auf eine persönliche Begegnung in Kiew.

          Der schweizerische Bundespräsident Ignazio Cassis war am Donnerstag trotz der angespannten Sicherheitslage in der Ukraine. Am Mittwoch hatte bereits Griechenlands Außenminister Nikos Dendias Kiew besucht. Ein ukrainischer Regierungsbeamter sagte am Mittwoch der Zeitung „Bild“: „Während der Bundespräsident seinen Besuch absagt, gibt es viele internationale Diplomaten und Gäste, die gerade jetzt in der Hauptstadt Präsenz zeigen wollen.“ Auch Steinmeiers Plan war es gewesen, in einer Situation, in der die Ukraine gerade besonders hart von rus­sischen Angriffen getroffen ist, Präsenz zu zeigen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Mutmaßliche Spionageaktion : China protestiert gegen Abschuss seines Ballons

          Peking wirft den Vereinigten Staaten einen Angriff auf ein ziviles Luftschiff vor. Amerika will die Trümmer nachrichtendienstlich untersuchen. Das chinesisch-amerikanische Verhältnis erreicht einen neuen Tiefpunkt.
          Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer

          Eintracht Frankfurts Präsident : Fischer muss sein Amt ruhen lassen!

          Peter Fischer stellte seine Haltung und seine Rolle als Kämpfer gegen das Übel der Welt gerne in den Vordergrund seiner Auftritte. Daher hätte er sich nun sofort an die eigene Nase fassen müssen.
          Kaum schweres Gerät: Anwohner und freiwillige Helfer versuchen in Idlib, Verschüttete aus den Trümmern zu bergen.

          Erdbeben in Nordsyrien : Erst die Bomben, jetzt das Beben

          In Nordsyrien trifft das Desaster eine traumatisierte Bevölkerung, die von islamistischen Milizen beherrscht wird. Hoffnung auf internationale Hilfe hegt hier kaum jemand. Auch politisch ist das Land ein Katastrophenfall.