https://www.faz.net/-gpf-6xkzf

Steiner hört auf : Koch wird neuer Afghanistan-Beauftragter

  • Aktualisiert am

Der deutsche Afghanistan-Beauftragter Michael Steiner gibt seinen Posten auf Bild: dapd

Der deutsche Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan, Michael Steiner, gibt seinen Posten auf. Nachfolger wird Michael Koch, derzeit noch Botschafter in Pakistan. Gründe für Steiners Rückzug wurden nicht genannt.

          1 Min.

          Der Afghanistan-Beauftragte der Bundesregierung, Michael Steiner, gibt nach knapp zwei Jahren seinen Posten auf. Das Auswärtige Amt bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. Zu den Gründen äußerte sich das Ministerium nicht. Nachfolger wird der bisherige deutsche Botschafter in Pakistan, Michael Koch. Der 56 Jahre alte Steiner war seit 2008 in Islamabad tätig.

          Als Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan gehörte Steiner zu den wichtigsten deutschen Diplomaten. Unter anderem war er auch für die Organisation der internationalen Afghanistan-Konferenz Ende vergangenen Jahres in Bonn zuständig. Zu Zeiten der rot-grünen Koalition war er außenpolitischer Berater von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD).

          Koch wurde am 30. September 1955 als Sohn eines deutschen Diplomaten in Kansas City geboren. 1986 in den diplomatischen Dienst eingetreten, leitete er unter anderem von 2004 bis 2008 den Afghanistan-Stab im Auswärtigen Amt.

          Westerwelle dankte Steiner für eine „hervorragende Zusammenarbeit“. Der Diplomat habe sich große Verdienste erworben.

          Weitere Themen

          Wohltat oder Show von Sánchez?

          Spanien streitet über EU-Geld : Wohltat oder Show von Sánchez?

          Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht den Corona-Wiederaufbaufonds der EU als Geldsegen für sein Land. Verschiedene Regionalpräsidenten werfen dem Regierungschef jedoch Willkür und Profilierung vor.

          Aufbruchstimmung passé Video-Seite öffnen

          Tunesien in politischer Krise : Aufbruchstimmung passé

          Das Musterland des Arabischen Frühlings befindet sich in einer kritischen Lage. Viele Tunesier erleben ihre Situation heute sogar schlechter als während der autoritären Herrschaft bis 2011. Die Krise gilt jedoch als hausgemacht.

          Topmeldungen

          Einsatz in Kirli: Feuerwehrleute versuchen ein Feuer in der türkischen Provinz Antalya unter Kontrolle zu bringen.

          Brände in Türkei und Italien : Heftige Feuer im Mittelmeerraum

          In der Türkei und in Italien brennen die Wälder. Schuld sind womöglich Brandstifter. Eine seit Anfang der Woche andauernde Hitzewelle in Griechenland geht indes auf ihren Höhepunkt zu – mit Temperaturen von bis zu 45 Grad.
          Markus Söder im Landtag, im Vordergrund Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Rednerpult

          Testpflicht und Impfregime : Söders Sorgen

          Die Testpflicht ist das Eingeständnis von Bund und Ländern, dass ihre Strategie nicht aufgegangen ist. Die Impfmüdigkeit ist zu groß. Der Grund: Eigensinn und Politiker wie Hubert Aiwanger.

          Aufruhr im Schwimmen : Zurück im Doping-Sumpf

          Ryan Murphy wird von Jewgeni Rylow geschlagen. Der Amerikaner spricht im Anschluss von einem Rennen, das „wahrscheinlich nicht sauber“ war – und wird vom Olympischen Komitee Russlands als Verlierer verhöhnt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.