Staatstrojaner :
Der Spion

Lesezeit: 7 Min.
Drei Monate konnte der Spion auf dem Rechner seine Arbeit tun.
Während einer Flughafenkontrolle kam die Software auf den Rechner. Ein Anwalt wurde misstrauisch. Nun ist das Programm enttarnt. Durfte es, was es konnte?

Mitte 2009 geriet Michael B. auf dem Flughafen München in eine Kontrolle des Zolls. Scheinbar Routine, nichts weiter. Die Beamten untersuchten das Gepäck. Sie fanden nichts. Mit seinem Laptop gingen die Beamten in einen anderen Raum. Kurz darauf erhielt Michael B. seinen Rechner zurück. Was er nicht wusste: Das bayerische Landeskriminalamt hatte auf seinem Computer eine Überwachungssoftware installiert. So wollten die Ermittler Michael B. endlich auf die Schliche kommen.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.