https://www.faz.net/-gpf-9nlvv

Verbindungen zum Geheimdienst : Woher kam das Ibiza-Video?

Ausgestattet von einem österreichischen Geheimdienst? Die Villa auf Ibiza, in der Straches Gespräch mit der angeblichen russischen Oligarchin stattgefunden hat. Bild: Imago

Ein österreichischer Geschäftsmann veröffentlicht auf seiner Website Informationen über die Hintermänner des Ibiza-Videos – und über Verbindungen zu einem Geheimdienst. Kann das alles wahr sein?

          8 Min.

          Gut zwei Wochen ist es her, dass ein auf Ibiza gedrehtes Video die österreichische Innenpolitik auf den Kopf gestellt hat. Es gab Rücktritte und eine Ministerentlassung, die Koalition aus konservativer ÖVP und rechter FPÖ ist zerbrochen, die ÖVP wurde von einer neuen Ad-hoc-Mehrheit im Parlament per Misstrauensvotum aus dem Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz geschickt. Eine Übergangsregierung bis zur Neuwahl im September wird Anfang dieser Woche vom Bundespräsidenten ernannt werden, geleitet von der bisherigen Verfassungsgerichtspräsidentin Brigitte Bierlein.

          Stephan Löwenstein

          Politischer Korrespondent für Österreich und angrenzende Länder mit Sitz in Wien.

          Fast ist der Auslöser dieser Kettenreaktion ob der Verwicklungen etwas aus dem Fokus geraten: das Ibiza-Video. Also jene heimlich angefertigte Aufnahme eines Abends in einer Finca auf der spanischen Mittelmeerinsel, auf der zu sehen und zu hören ist, wie der damalige FPÖ-Vorsitzende Heinz-Christian Strache und sein Gefolgsmann Johann Gudenus einer vermeintlichen reichen Russin Staatsaufträge in Aussicht stellen, wenn sie mit ihrem Geld die FPÖ unterstütze. Dabei ist inzwischen doch einiges über die Umstände bekanntgeworden, unter denen es entstanden ist.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Besuch in Malvern Link : Morgandämmerung

          Er sieht aus wie vor mehr als 80 Jahren, doch steht der jüngst vorgestellte Morgan Plus Six für den Beginn einer neuen Zeit. Aber keine Sorge: Moderne Autos werden die Kerle in Malvern Link auch künftig nicht bauen.
          Die Gesundheit des Babys ist für Eltern das höchste Gebot – nicht erst ab der Geburt.

          Verfrühter Mutterschutz : Kaum schwanger, schon weg

          Immer häufiger werden Erzieherinnen und Lehrerinnen lange vor der Geburt des Kindes krankgeschrieben. In vielen Kitas und Grundschulen führt das zu Schwierigkeiten.