https://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/personalnot-ohne-ende-in-der-hessischen-justiz-17737763.html

Personalmangel an Gerichten : Personalnot in der Justiz ohne Ende

Richter gesucht: Nicht nur am Landgericht Frankfurt, sondern auch in anderen Städten hat die Belastung für die Juristen sehr zugenommen. Bild: Lucas Bäuml

Es fehlt in Hessen an Richtern und Staatsanwälten. Die Kritik wird lauter, aber die Koalition stellt keine kurzfristige Lösung in Aussicht.

          2 Min.

          Wenige Wochen vor der Verabschiedung des Landeshaushalts durch das Parlament scheint eine durchgreifende Linderung der Personalnot in den hessischen Gerichten und Staatsanwaltschaften noch nicht in Sicht. Das geht aus einer Stellungnahme hervor, mit der die verantwortliche Ministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Dienstag auf eine Anfrage der F.A.Z. reagierte.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Nur eine leistungsfähige, personell und sachlich gut ausgestattete Justiz sei in der Lage, das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat zu gewährleisten, stellt die Unionspolitikerin fest. Deshalb sei es ihr ein wichtiges Anliegen, stetig für Verbesserungen im Stellenbereich zu sorgen, „soweit dies die Haushaltslage zulässt“. Die hessische Justiz habe seit 2014 von einem großen Aufbauprogramm profitiert. Damit seien Stellenstreichungen der Vergangenheit nicht nur rückgängig gemacht, sondern auch neue Stellen geschaffen worden.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Wieder abhängen auf dem Kassler Friedrichsplatz nach dem Abhängen des antisemitischen Großbanners des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi

          Desaster in Kassel : Ist die Documenta noch zu retten?

          Nach dem Documenta-Desaster: Sogar der Bundeskanzler fordert Konsequenzen, aber die Verantwortlichen klammern sich an ihre Posten. Jetzt soll die Ausstellung nach antisemitischen Werken durchsucht werden. Reicht das?