Kirche und Krieg : Mit Gewalt für Recht und Frieden sorgen
Von Hartmut Löwe
Lesezeit: 5 Min.
Als der Ukrainekrieg ausgebrochen war, reagierten der Friedensbeauftragte der EKD, der Magdeburger Bischof, und viele andere aus Kirche und Gesellschaft mit einem erwartbaren Reflex: Nein, Waffen solle man den sich verteidigenden Ukrainern nicht liefern, der Krieg müsse vielmehr schleunigst beendet werden. Dass Krieg nicht sein dürfe, war in dieser Situation Wirklichkeitsverweigerung, mehr noch: blanker Zynismus. Er war ja längst Realität und hätte nur um den Kreis der Kapitulation beendet werden können.
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