Kirche und Krieg :
Mit Gewalt für Recht und Frieden sorgen

Von Hartmut Löwe
Lesezeit: 5 Min.
Soldaten halten Sturmgewehre vom Typ G 36 von Heckler und Koch, 27.10.2020, Storkow.
Ein Diskurs zur Sinnhaftigkeit von Gewalt und Waffen als Mittel für Recht und Frieden.

Als der Ukrainekrieg ausgebrochen war, reagierten der Friedensbeauftragte der EKD, der Magdeburger Bischof, und viele andere aus Kirche und Gesellschaft mit einem erwartbaren Reflex: Nein, Waffen solle man den sich verteidigenden Ukrainern nicht liefern, der Krieg müsse vielmehr schleunigst beendet werden. Dass Krieg nicht sein dürfe, war in dieser Situation Wirklichkeitsverweigerung, mehr noch: blanker Zynismus. Er war ja längst Realität und hätte nur um den Kreis der Kapitulation beendet werden können.

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