https://www.faz.net/-gpf-95d3v

IS-Anschlag in St. Petersburg : FSB nimmt mutmaßlichen Attentäter fest

  • Aktualisiert am

Ein Ermittler nahe des Supermarkts „Perekrestok“, der vergangenen Mittwoch zur Szenerie eines mutmaßlichen Terroranschlags wurde. Bild: AP

Die Nagelbombe explodierte in einem Supermarkt und forderte zahlreiche Verletzte. Nun meldet Russlands Geheimdienst einen Fahdnungserfolg.

          1 Min.

          Der russische Geheimdienst FSB hat den mutmaßlichen Attentäter des Terroranschlags in einem Supermarkt in St. Petersburg festgenommen. Der Verdächtige sei am Samstag gefasst worden und werde nun vernommen, teilte der FSB in Moskau mit. Details zur Festnahme waren zunächst nicht bekannt.

          Am Mittwoch war in einem Supermarkt in Russlands zweitgrößter Stadt eine selbstgebaute Nagelbombe mit einer Sprengkraft von etwa 200 Gramm Dynamit explodiert. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht, zudem gab es zahlreiche Leichtverletzte. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat die Tat für sich reklamiert.

          Im Internet kursierten kurz nach der Explosion nicht verifizierte Überwachungsvideos, die einen jungen Mann als möglichen Täter zeigten. Er soll eine Tasche im Schließfach des Supermarktes deponiert und daraufhin das Geschäft im Osten der Stadt verlassen haben.

          Weitere Themen

          Geleitzug aus der Karibik?

          Deutsche Segler in Gefahr : Geleitzug aus der Karibik?

          Hunderte Deutsche sitzen wegen der Corona-Pandemie zwischen Antigua und den Bahamas auf ihren Segelschiffen fest. Eine Gruppe von ihnen plant deshalb, in zwei großen Verbänden zurück über den Atlantik zu segeln. Ein riskantes Unterfangen.

          Polizei kontrolliert Berliner Parks Video-Seite öffnen

          Kontaktverbot : Polizei kontrolliert Berliner Parks

          Es ist kein gewöhnlicher Samstag - denn in Berlin herrscht, wie in allen Bundesländern Kontaktverbot. Daher war die Polizei präsent, um bei Verstößen einzuschreiten.

          Hat Macron Leben aufs Spiel gesetzt?

          Viele Wahlhelfer infiziert : Hat Macron Leben aufs Spiel gesetzt?

          Es bestehe keine Corona-Gefahr, hatte der französische Präsident vor den Kommunalwahlen im März versichert. Doch viele Wahlhelfer haben sich infiziert. Nun werfen sie Macron fahrlässiges Verhalten vor.

          Topmeldungen

          Segelboote bei einer Regatta in Antigua

          Deutsche Segler in Gefahr : Geleitzug aus der Karibik?

          Hunderte Deutsche sitzen wegen der Corona-Pandemie zwischen Antigua und den Bahamas auf ihren Segelschiffen fest. Eine Gruppe von ihnen plant deshalb, in zwei großen Verbänden zurück über den Atlantik zu segeln. Ein riskantes Unterfangen.
          Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez

          Liveblog zum Coronavirus : Spanien verschärft Ausgangsbeschränkungen

          Alle nicht überlebenswichtigen Unternehmen geschlossen +++ Über 10.000 Tote in Italien +++ Trump erwägt Quarantäne für New York +++ Rückholaktion von Touristen eines deutschen Kreuzfahrtschiffs +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.