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IS-Anschlag in St. Petersburg : FSB nimmt mutmaßlichen Attentäter fest

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Ein Ermittler nahe des Supermarkts „Perekrestok“, der vergangenen Mittwoch zur Szenerie eines mutmaßlichen Terroranschlags wurde. Bild: AP

Die Nagelbombe explodierte in einem Supermarkt und forderte zahlreiche Verletzte. Nun meldet Russlands Geheimdienst einen Fahdnungserfolg.

          Der russische Geheimdienst FSB hat den mutmaßlichen Attentäter des Terroranschlags in einem Supermarkt in St. Petersburg festgenommen. Der Verdächtige sei am Samstag gefasst worden und werde nun vernommen, teilte der FSB in Moskau mit. Details zur Festnahme waren zunächst nicht bekannt.

          Am Mittwoch war in einem Supermarkt in Russlands zweitgrößter Stadt eine selbstgebaute Nagelbombe mit einer Sprengkraft von etwa 200 Gramm Dynamit explodiert. Mehr als ein Dutzend Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht, zudem gab es zahlreiche Leichtverletzte. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat die Tat für sich reklamiert.

          Im Internet kursierten kurz nach der Explosion nicht verifizierte Überwachungsvideos, die einen jungen Mann als möglichen Täter zeigten. Er soll eine Tasche im Schließfach des Supermarktes deponiert und daraufhin das Geschäft im Osten der Stadt verlassen haben.

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