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Allensbach-Umfrage : SPD verliert weiter bei Sonntagsfrage

  • Aktualisiert am

In der Sonntagsfrage verliert die SPD nach einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach im Vergleich zur Vorwoche 1,1 Prozentpunkte.

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          In der so genannten Sonntagsfrage verliert die SPD nach einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach im Vergleich zur Vorwoche 1,1 Prozentpunkte und erhielte nur noch 31,9 Prozent der Wählerstimmen.

          Die CDU stagniert nach dieser im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erstellten Umfrage bei 39,7 Prozent der Zweitstimmen. Die FDP mit jetzt 12,8 Prozent und die Grünen mit jetzt 6,7 Prozent verbuchen leichte Zugewinne, während die PDS bundesweit bei 5,6 Prozent stagniert, in den östlichen Bundesländern jedoch um 1,3 Prozentpunkte abgenommen hat.

          "Politik der schönen Worte"

          Schwerpunkt der aktuellen Allensbacher Untersuchung ist die Einschätzung der beiden Spitzenkandidaten Schröder und Stoiber. 59 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Bundesregierung viele Wahlversprechen von 1998 nicht gehalten habe, 52 Prozent urteilen, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) "eine Politik der schönen Worte macht, aber die entsprechenden Taten bleiben aus".

          Nur acht Prozent der Befragten gaben an, sie hielten Schröder für einen der bedeutendsten Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik. Zugleich gibt es jedoch auch keinen Vorschusslorbeer für den Kanzlerkandidaten Stoiber.

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