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SPD : Linksblinker Gabriel

Von Hollande lernen, heißt siegen lernen, sagt sich der SPD-Vorsitzende. Die Banken und die „Reichen“ ins Visier zu nehmen kommt auch in Deutschland nur zu gut an.

          Der „Linksblinker“ Gabriel (so die Linkssachverständige Kipping) will den Kreisverkehr, in den er eingebogen ist, gar nicht mehr verlassen. Immer linksherum, da wird den Wählern so schön schwindelig. Von Hollande lernen, heißt siegen lernen. Den Banken auf’s Haupt schlagen und die „Reichen“ schröpfen, das kommt auch in Deutschland gut an. So gut, dass die Deutschen im Rausch der Umverteilung nicht merken, dass diese weit über ihre Grenzen hinausgehen soll?

          Eine gemeinschaftliche Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten wäre nichts anderes als eine Umverteilung von Risiken und Kosten zu Lasten Deutschlands, das heißt seiner Steuerzahler, und das nicht nur der bessergestellten. Die Linkspartei ist ob Gabriels anhaltender Leuchtsignale zur Änderung der Fahrtrichtung derart „angenehm“ überrascht, dass sich zumindest ihre Vorsitzende ein Regierungsbündnis mit SPD und Grünen vorstellen kann: Dazu müsse Gabriel jedoch nicht nur blinken, sondern auch links abbiegen. Ins Lenkrad der SPD greifen aber immer noch zwei Beifahrer, die jeweils meinen, sie seien der Fahrlehrer.

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