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Somalia : Dutzende Tote bei Anschlag in Mogadischu

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Zu dem Anschlag bekannte sich die der Al-Kaida nahestehende Al-Shaabab-Miliz. Bild: reuters

Bei einem Bombenanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 65 Personen ums Leben gekommen. Zu dem Anschlag bekannte sich die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz.

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          Bei einem Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Dienstag mindestens 65 Menschen getötet worden. Dies bestätigte der Chef der Notfallärzte, Ali Muse cheich, der Nachrichtenagentur dpa. Weitere 60 Menschen seien bei dem Selbstmordanschlag verletzt worden.

          Zu dem Anschlag bekannte sich nach Angaben des britischen Nachrichtensenders BBC die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz, die seit Jahren gegen die Übergangsregierung in Mogadischu kämpft.

          Zahlreiche Retter waren im Einsatz, um Verletzte zu versorgen und Opfer aus den Trümmern zu bergen

          Nach Augenzeugenberichten explodierte ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug vor einem Regierungsgebäude, in dem vier Ministerien untergebracht sind. Berichten zufolge explodierte die Autobombe, als gerade zahlreiche Studenten in einer Schlange anstanden, um sich für Stipendien der türkischen Regierung zu bewerben. Zahlreiche Retter waren im Einsatz, um Verletzte zu versorgen und Opfer aus den Trümmern zu bergen.

          Die Shabaab-Miliz kämpft seit dem Jahr 2007 gegen die schwache somalische Übergangsregierung. Sie hat weite Teile des Südens und des Zentrums des Landes unter ihrer Kontrolle. Dort behindern die Kämpfer nach Angaben der Vereinten Nationen die Hilfe für die Opfer der Dürrekatastrophe am Horn von Afrika, von der Somalia am schwersten betroffen ist.

          Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR berichtete indes von neuen Zusammenstößen zwischen bewaffneten Gruppen im Süden Somalias. Bei den Kämpfen seien Berichten zufolge viele Menschen verletzt worden. Zudem führten sie zu einer Zuspitzung der humanitären Lage in der Region. Besonders besorgniserregend sei die Situation in der Grenzstadt Dhobley, einer Durchgangsstation für somalische Hunger-Flüchtlinge in Richtung Kenia.

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